Über die Notwendigkeit von Bildungsmarketing für Open Educational Resources

Martin Ebner, Sandra Schön

Publikation: Beitrag in Zeitung/MagazinArtikelForschung

Abstract

Open Educational Resources (kurz OER) oder freie Bildungsressourcen sind Lehr- und Lernmaterialien, die einerseits digital kostenfrei angeboten werden und andererseits über eine offene Lizenzierung zur weiteren Verwendung und ggf. auch zur Modifikation verfügen. Zumeist werden diese im World Wide Web zur Verfügung gestellt, oft innerhalb von OER-Repositorien aber auch auf privaten Webseiten. Daraus ergibt sich zunehmend das Problem der Verbreitung der OER-Materialien, weil sie oft gar nicht gefunden werden können – also auch kaum genutzt werden. OER-Materialien zu bündeln und recherchierbar zu machen ist Zielsetzung zahlreicher Projekte, z. B. vom OER-Atlas oder edutags.de. Auf das eigene OER aufmerksam zu machen, ist dabei eine echte Herausforderung: OER wird ja entwickelt, damit es genutzt wird. Auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrung mit großen OER-Projekten (Schön et al., 2011), wie z. B. das Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien (kurz L3T) oder der einzigen MOOC-Plattform in Österreich mit zahlreichen OER-Kursen (iMooX.at), möchten wir in diesem kurzen Beitrag von Erfahrungen berichten.
Originalsprachedeutsch
Seiten18-20
Band4
Nummer2017
Fachbuchfnma-Magazin
PublikationsstatusVeröffentlicht - 21 Dez 2017

Fields of Expertise

  • Information, Communication & Computing

Dieses zitieren