COMFORT - Komfortorientierte und verwaltungsorientierte Bedienung von Raumkonditionen

Projekt: Foschungsprojekt

Beschreibung

Ausgangssituation, Problematik und Motivation:
Traditionell hat die Gebäudetechnik einen starken Fokus auf Energieeffizienz, was manchmal zu nicht befriedigenden Raumkomfortbedingungen für den Benutzer führt. Zusätzlich werden Raum- und Betriebsbedingungen derzeit nicht
ausreichend erfasst und erkannt, da die Anzahl der verwendeten Sensoren und die gemessenen
physikalischen Größen begrenzt sind.
Ziele und Innovationsgehalt:
Dieses Projekt zielt darauf ab, die wahrgenommene Behaglichkeit in Räumen zu maximieren, indem die Raumzustände unter Berücksichtigung des menschlichen
Komforts, der Energieeffizienz und der Betriebseffizienz gleichermaßen überwacht werden. Das übergeordnete Ziel ist die multimodale Datenanalyse auf der Basis einer gekoppelten Simulation und Datenanalyse unterstützt durch maschinelles Lernen. Daraus werden neue Modelle abgeleitet, mit denen die Behaglichkeit beurteilt und vorausberechnet werden kann. Dies wird unterstütz durch Automationssysteme (Feldebene) und In-situ-Messungen, modelliert mit Raumsimulation und Simulation der Gebäudetechnik und Regelung und bewertet durch maschinelles Lernen, um am Ende mit dynamisch gekoppelten Messdaten (Hardware in the Loop
HIL) die Simulation zu verbessern.
Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse:
Erkenntnisse werden durch neue Technologien gewonnen,
die Faktoren untersuchen helfen, die traditionell in der Gebäudetechnik nicht berücksichtigt werden. Neue Arten von Sensoren und Messsystemen bieten flexible Lösungen zu
günstigen Preisen und zeichnen mehr Raumzustandsparameter auf. Anwendungsszenarien werden unterschiedliche Arbeitsumgebungen umfassen, die breite, komplexe und anspruchsvolle Bedingungen repräsentieren. Big-Data-Technologien erleichtern die Datenerfassung, Vorverarbeitung
und Analyse von Messdaten aus Sensorsystemen. Diese Daten können mit vorhandenen Datenquellen zusammengeführt werden (Gebäudetechnik, Raumverwaltung, Terminplanung,
Wettervorhersagen. Die Rohdaten selbst werden zusammen mit extrahierten Erkenntnissen, Korrelationen und erkannten Mustern zur Modellierung und Simulation des Benutzerkomforts
unter Berücksichtigung wichtiger Randbedingungen wie Energieeffizienz oder Raumbelegungsrate verwendet. Darüber hinaus wird untersucht, wie Building Information Modeling-
Daten in Simulationen integriert werden können. Virtuelle Sensoren sind ein wesentliches Werkzeug, da sie im Vergleich zu physisch installierten Sensoren eine flexiblere und zielgerichtetere Zustandsüberwachung ermöglichen. Sie machen Simulationsergebnisse greifbarer und vereinfachen deren Darstellung für Anwender und Bediener. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Bereitstellung von Feedback für Benutzer und Betreiber, um ein besseres
Verständnis der Gebäudeperformance zu erhalten und das Gebäude in einer menschenzentrierten Weise zu betreiben.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/1831/03/21