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    Inffeldgasse 23 Graz

    Österreich

Organisationsprofil

Organisationsprofil

Das Institut für Fahrzeugsicherheit beschäftigt sich mit Forschungsfragestellungen aus dem Bereich der Transportsicherheit. Ein spezieller Fokus hierbei liegt auf den Forschungsbereichen „Unfallforschung“, „Integrale Fahrzeugsicherheit“, „Fahrzeugsicherheitsaspekte von alternativ angetriebenen Fahrzeugen“ und „Biomechanik“. # „Unfallforschung“: Das Institut für Fahrzeugsicherheit betreibt die institutseigene In-Depth Unfalldatenbank CEDATU. Diese Daten werden mit innovativen Methoden mit weiteren Daten wie z.B. Verkehrsdichte, etc. zu einer Szenariencloud fusioniert. Neben dem Ableiten von relevanten kritischen Szenarien beschäftigt sich das Institut auch mit Fragenstellungen der Methodenentwicklung für eine Effektivitätsbestimmung von integralen Fahrzeugsicherheitssystemen (z.B. X-RATE). # „Integrale Fahrzeugsicherheit“: Analysiert werden integrale Sicherheitsstrategien zur Unfallvermeidung als auch zur Unfallschwerereduktion unter der Berücksichtigung der beeinflussenden Aspekte Mensch, Fahrzeug und Umwelt. Es werden sowohl unfallvermeidende Strategien (z.B. AEB, C2X-Kommunikation) als auch unfallfolgemindernde Strategien (z.B. innovative Rückhaltesystementwicklung von automatisierten Fahrzeugen, VRU-Schutz, Kindersicherheit, Struktursicherheit) entwickelt. Neben der separaten Betrachtung von unfallvermeidenden bzw. unfallfolgemindernden Strategien werden auch integrale Sicherheitsstrategien analysiert die beide Strategien zu einer gesamtheitlichen Strategie vereint. (z.B. Aktivierung von Rückhaltesystemen in der Vorkollisionsphase) betrachtet. Die Forschungsfragestellungen werden sowohl mittels numerischen, meist expliziten Simulationsmethoden (z.B. Human Body Models,…), als auch durch Experimente (z.B. Crashtests, Gesamtfahrzeugversuche auf Teststrecken, …) beantwortet. # „Fahrzeugsicherheitsaspekte von alternativ angetriebenen Fahrzeugen“: Der aktuell zentrale Forschungsschwerpunkt in diesem Arbeitsbereich sind Untersuchungen zu dem multi-physikalischen Verhalten von lithium-basierten Traktionsbatterien von Fahrzeugen (z.B. PKW, PTW) unter Crashbelastungen. Ausgehend von quasistatischen als auch dynamischen Versuchen mit unterschiedlichen SOC werden die Vorgänge mittels spezieller Versuchen analysiert. Parallel dazu werden prädiktive Simulationsmodelle abgeleitet, die es ermöglichen Prozesse im Detail zu analysieren, als auch für die Fahrzeugauslegung genutzt werden können. Das Institut für Fahrzeugsicherheit betreibt unter anderem auch das K-Projekt „SafeBattery“. # „Fahrzeugsicherheitsaspekte von autonom fahrenden Fahrzeugen“: Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts für Fahrzeugsicherheit ist das Finden von relevanten Szenarien für autonom fahrende Fahrzeuge. Weiters beschäftigt sich das Institut mit der Ableitung von Anforderungen an Fahrzeugsicherheitssysteme um im Bestfall kritische Fahrsituationen in unkritischen überzuführen. Falls ein Unfall nicht vermeidbar ist werden unfallfolgemindernde Strategien analysiert, um das Verletzungsrisiko für alle an dem Verkehrsszenario beteiligten Personen möglichst gering zu halten. Zur Beantwortung der Forschungsfragen werden sowohl numerische Berechnungsmethoden als auch auf Realfahrversuche eingesetzt. # „Biomechanik“: Im Zentrum des Forschungsbereichs Biomechanik steht die Analyse des Menschen unter der Einwirkung von hohen dynamischen Belastungen. So werden unter anderem Verletzungsmechanismen analysiert und Verletzungskriterien abgeleitet. Eine möglichst genaue Analyse des Verletzungsrisikos sowie möglichst biofideles kinematisches Verhalten (pre und incrash) sind als Basis für die Bewertung und Optimierung von Sicherheitsstrategien notwendig. Zum Einsatz kommen dabei multiple Daten (z.B. Unfalldaten, Verletzungsdaten, Befragungen, Versuche), sowie Detailanalysen basierend auf expliziten Simulationen mit numerischen Menschmodellen (Human Body Models).

Fingerprint Ergründen Sie die Forschungsthemen, in denen Institut für Fahrzeugsicherheit (3330) aktiv ist. Diese Themenbezeichnungen stammen aus den Arbeiten der Mitglieder dieser Organisation. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

  • Netzwerk Jüngste externe Zusammenarbeit auf Länderebene Erkunden Sie die Details, indem Sie auf die Punkte klicken.

    Profile

    Kein Foto von Luigi Aiello

    Luigi Aiello

    Person

    20192020
    Kein Foto von Georg Baumann

    Georg Baumann

    Person

    20182019

    Publikationen

    In Situ Measurement of Orthotropic Thermal Conductivity on Commercial Pouch Lithium-Ion Batteries with Thermoelectric Device

    Aiello, L., Kovachev, G., Brunnsteiner, B., Schwab, M., Gstrein, G., Sinz, W. & Ellersdorfer, C., 10 Feb 2020, in : Batteries. 6, 1, 17 S., 10.

    Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikelForschungBegutachtung

    Open Access
  • Rundum-Sicht im Straßenverkehr

    Smit, S. & Tomasch, E., 7 Apr 2020, Wien: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie . (Forschungsarbeiten des österreichischen Verkehrssicherheitsfonds; Nr. 077)

    Publikation: Buch/Bericht/KonferenzbandBericht für AuftraggeberForschung

    Analysis of pedestrian injuries in pedestrian-car collisions with focus on age and gender

    Leo, C., Klug, C., Ohlin, M. & Linder, A., 2019, S. 256-257.

    Publikation: KonferenzbeitragPaperForschungBegutachtung

    Open Access

    Verwandte Tätigkeiten

    Ortsfeste Hindernisse - Potentielle Unfallgefahren für Schwerstunfälle, Rückhaltesysteme und Systemübergänge

    Ernst Tomasch (Redner/in)
    2 Mär 20204 Mär 2020

    Aktivität: Vortrag oder PräsentationVortrag bei Workshop, Seminar oder KursScience to science

    Accident Analysis & Prevention (Fachzeitschrift)

    Ernst Tomasch (Peer reviewer)
    Mär 2020

    Aktivität: Peer review oder HerausgebertätigkeitPeer review-Tätigkeit

    Accident Analysis & Prevention (Fachzeitschrift)

    Ernst Tomasch (Peer reviewer)
    Mai 2020

    Aktivität: Peer review oder HerausgebertätigkeitPeer review-Tätigkeit

    Prämien

    3rd Best SCCG 2007 Paper Award

    Markus Grabner (Empfänger/-in), Andrea Jammernegg (Empfänger/-in), Ralph Wozelka (Empfänger/-in) & Steven Andrew Millington (Empfänger/-in), 28 Apr 2007

    Auszeichnung: Preise / Medaillen / Ehrungen

    Anerkennungsbeitrag für die Diplomarbeit

    Christoph Breitfuß (Empfänger/-in), 2011

    Auszeichnung: Forschungsstipendium

    Gender- und Diversitätsstipendium

    Marianne Kraut (Empfänger/-in), Arno Eichberger (Empfänger/-in), Hermann Steffan (Empfänger/-in) & Ioana Victoria Koglbauer (Empfänger/-in), 11 Okt 2017

    Auszeichnung: Preise / Medaillen / Ehrungen

    Presseberichte

    Drei Fragen an Corina Klug

    Corina Klug

    31/10/19

    1 Objekt von medienberichte

    Presse/Medien: Presse / Medien

    Virtuelle Crashtests

    Corina Klug

    14/09/19

    1 Objekt von medienberichte

    Presse/Medien: Presse / Medien

    Puppen erhöhen die Sicherheit

    Corina Klug

    5/10/17

    1 Objekt von medienberichte

    Presse/Medien: Presse / Medien

    Projekte