Zwangbeanspruchung und Rissbreitenbeschränkung in Stahlbetonbauteilen auf Grundlage der Verformungskompatibilität

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Abstract

Dieses Kapitel beschreibt die Zwangbeanspruchung und die Rissbreitenbeschränkung in Stahlbetonbauteilen und das Verhalten eines Stahlbetonzugstabs unter Lastbeanspruchung. Es erklärt das Bemessungskonzept auf Grundlage der Verformungskompatibilität. Bei der Bemessung von Betonbauteilen sind in der Regel verschiedene Verformungseinwirkungen zu berücksichtigen. Dies ist vor allem auf die zeitliche Zustandsänderung und das viskoelastische Verhalten des Betons zurückzuführen. Verformungen infolge klimatischer Randbedingungen können einen entscheidenden Einfluss auf die Zwangbeanspruchung und Rissbildung von Betonbauteilen haben. Unabhängig von den Bauteilabmessungen soll die Bewehrung bei Stahlbetonbauteilen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen immer in den Randbereichen unter Berücksichtigung der erforderlichen Betondeckung zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit angeordnet werden. Erfährt ein Bauteil eine Verformungseinwirkung, so entsteht eine Zwangschnittgröße, wenn sich die Verformung nicht frei einstellen kann. Für die Rissbreitenbeschränkung werden in EC2 zwei Möglichkeiten geboten, eine direkte Berechnung und die Verwendung von Stabdurchmesser beziehungsweise Stababstandtabelle. Entsprechend EC2 wird die Mindestbewehrung ermittelt.
Original languageGerman
Title of host publicationBeton Kalender 2020
Subtitle of host publicationWasserbau - Konstruktion und Bemessung
PublisherErnst & Sohn GmbH & Co. KG
Chapter9
Pages831-887
Volume109-2
ISBN (Electronic)9783433609903
ISBN (Print)9783433032688
DOIs
Publication statusPublished - Jan 2020

Fields of Expertise

  • Sustainable Systems

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Application
  • Basic - Fundamental (Grundlagenforschung)

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