Untersuchungen des Starkeffektes bei Hohen Feldstärken

Helmut Jäger, Laurentius Windholz

Research output: Contribution to journalArticleResearchpeer-review

Abstract

Der vorliegende Artikel befaßt sich mit dem statischen Starkeffekt bei Feldstärken oberhalb von einigen hundert kV/cm. Im Vordergrund stehen dabei Untersuchungen von nicht wasserstoffähnlichen atomaren Systemen. Nach einer Beschreibung der heute verwendeten apparativen Anordnung zur Realisierung derartiger Felder wird anhand der Ergebnisse von Untersuchungen an Edelgasatomen (vorzugsweise Neon) gezeigt, wie sich auf der Basis umfangreicher experimentell gewonnener Daten allgemein gültige ‘Regeln’ über die meist sehr komplizierten Verhaltensweisen von Starkeffekt‐Niveaus aufstellen lassen. Des weiteren wird gezeigt, wie die gemessenen Verschiebungen über weite Feldstärkebereiche hin in relativ einfacher Form analytisch beschrieben und dokumentiert werden können. Darüberhinaus wird auf das Problem einer brauchbaren Nomenklatur für die Starkeffekt‐Niveaus hin‐gewiesen und vorgeschlagen, dafür jeweils einen Satz geeigneter Quantenzahlen zu verwenden. Dies setzt allerdings eine adäquate theoretische Beschreibung der jeweiligen Starkeffektzustände voraus.

Original languageGerman
Pages (from-to)143-165
Number of pages23
JournalContributions to plasma physics
Volume31
Issue number2
DOIs
Publication statusPublished - 1991

ASJC Scopus subject areas

  • Condensed Matter Physics

Fields of Expertise

  • Sonstiges

Cite this

Untersuchungen des Starkeffektes bei Hohen Feldstärken. / Jäger, Helmut; Windholz, Laurentius.

In: Contributions to plasma physics, Vol. 31, No. 2, 1991, p. 143-165.

Research output: Contribution to journalArticleResearchpeer-review

@article{a677707b8db845318bb8499e6825fbc5,
title = "Untersuchungen des Starkeffektes bei Hohen Feldst{\"a}rken",
abstract = "Der vorliegende Artikel befa{\ss}t sich mit dem statischen Starkeffekt bei Feldst{\"a}rken oberhalb von einigen hundert kV/cm. Im Vordergrund stehen dabei Untersuchungen von nicht wasserstoff{\"a}hnlichen atomaren Systemen. Nach einer Beschreibung der heute verwendeten apparativen Anordnung zur Realisierung derartiger Felder wird anhand der Ergebnisse von Untersuchungen an Edelgasatomen (vorzugsweise Neon) gezeigt, wie sich auf der Basis umfangreicher experimentell gewonnener Daten allgemein g{\"u}ltige ‘Regeln’ {\"u}ber die meist sehr komplizierten Verhaltensweisen von Starkeffekt‐Niveaus aufstellen lassen. Des weiteren wird gezeigt, wie die gemessenen Verschiebungen {\"u}ber weite Feldst{\"a}rkebereiche hin in relativ einfacher Form analytisch beschrieben und dokumentiert werden k{\"o}nnen. Dar{\"u}berhinaus wird auf das Problem einer brauchbaren Nomenklatur f{\"u}r die Starkeffekt‐Niveaus hin‐gewiesen und vorgeschlagen, daf{\"u}r jeweils einen Satz geeigneter Quantenzahlen zu verwenden. Dies setzt allerdings eine ad{\"a}quate theoretische Beschreibung der jeweiligen Starkeffektzust{\"a}nde voraus.",
author = "Helmut J{\"a}ger and Laurentius Windholz",
year = "1991",
doi = "10.1002/ctpp.2150310202",
language = "deutsch",
volume = "31",
pages = "143--165",
journal = "Contributions to plasma physics",
issn = "0863-1042",
publisher = "Wiley-VCH",
number = "2",

}

TY - JOUR

T1 - Untersuchungen des Starkeffektes bei Hohen Feldstärken

AU - Jäger, Helmut

AU - Windholz, Laurentius

PY - 1991

Y1 - 1991

N2 - Der vorliegende Artikel befaßt sich mit dem statischen Starkeffekt bei Feldstärken oberhalb von einigen hundert kV/cm. Im Vordergrund stehen dabei Untersuchungen von nicht wasserstoffähnlichen atomaren Systemen. Nach einer Beschreibung der heute verwendeten apparativen Anordnung zur Realisierung derartiger Felder wird anhand der Ergebnisse von Untersuchungen an Edelgasatomen (vorzugsweise Neon) gezeigt, wie sich auf der Basis umfangreicher experimentell gewonnener Daten allgemein gültige ‘Regeln’ über die meist sehr komplizierten Verhaltensweisen von Starkeffekt‐Niveaus aufstellen lassen. Des weiteren wird gezeigt, wie die gemessenen Verschiebungen über weite Feldstärkebereiche hin in relativ einfacher Form analytisch beschrieben und dokumentiert werden können. Darüberhinaus wird auf das Problem einer brauchbaren Nomenklatur für die Starkeffekt‐Niveaus hin‐gewiesen und vorgeschlagen, dafür jeweils einen Satz geeigneter Quantenzahlen zu verwenden. Dies setzt allerdings eine adäquate theoretische Beschreibung der jeweiligen Starkeffektzustände voraus.

AB - Der vorliegende Artikel befaßt sich mit dem statischen Starkeffekt bei Feldstärken oberhalb von einigen hundert kV/cm. Im Vordergrund stehen dabei Untersuchungen von nicht wasserstoffähnlichen atomaren Systemen. Nach einer Beschreibung der heute verwendeten apparativen Anordnung zur Realisierung derartiger Felder wird anhand der Ergebnisse von Untersuchungen an Edelgasatomen (vorzugsweise Neon) gezeigt, wie sich auf der Basis umfangreicher experimentell gewonnener Daten allgemein gültige ‘Regeln’ über die meist sehr komplizierten Verhaltensweisen von Starkeffekt‐Niveaus aufstellen lassen. Des weiteren wird gezeigt, wie die gemessenen Verschiebungen über weite Feldstärkebereiche hin in relativ einfacher Form analytisch beschrieben und dokumentiert werden können. Darüberhinaus wird auf das Problem einer brauchbaren Nomenklatur für die Starkeffekt‐Niveaus hin‐gewiesen und vorgeschlagen, dafür jeweils einen Satz geeigneter Quantenzahlen zu verwenden. Dies setzt allerdings eine adäquate theoretische Beschreibung der jeweiligen Starkeffektzustände voraus.

UR - http://www.scopus.com/inward/record.url?scp=84984315030&partnerID=8YFLogxK

U2 - 10.1002/ctpp.2150310202

DO - 10.1002/ctpp.2150310202

M3 - Artikel

VL - 31

SP - 143

EP - 165

JO - Contributions to plasma physics

JF - Contributions to plasma physics

SN - 0863-1042

IS - 2

ER -