Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingConference contributionResearchpeer-review

Abstract

Innendämmsysteme werden zurzeit in der praktischen Anwendung nicht an die bauschadensfreien Grenzen gebracht, da das entsprechende leistbare Monitoring fehlt.

Durch die anhaltende starke Bevölkerungszunahme in den Städten wird die Ertüchtigung von vorhandenen Gebäuden zur unbedingten Notwendigkeit. Oft kommen für die energetische Sanierung aufgrund des Denkmalschutzes, erhaltenswerter Fassaden, schmaler Außentreppen oder bei Balkonen, engen Gassen, Durchfahrten oder Grenzbebauungen Innendämmungen zur Anwendung. Eine zuverlässige Vorgehensweise um Bauschäden bei der Installation von Innendämmsystemen zu vermeiden ist der Einbau von teuren und aufwändigen Monitoringsystemen die Aufschluss über den Zustand des Bauteils geben. Hygrothermische Simulationen liefern bereits im Planungsstadium Aufschluss über mögliche Bauschäden bzw. Ausführungsdetails, sind jedoch sehr kosten- und zeitintensiv.

Aus der einschlägigen Forschung sind zwar zahlreiche Innendämmprojekte bekannt. Diese befassen sich jedoch selten mit der – besonders kritischen – Situation des erdnahen Bereichs und so gut wie nie mit hygrothermischen Extremsituationen.

Dieser Beitrag stellt den ersten Schritt der Entwicklung eines neuartigen, sensorlosen Monitoringsystems für Innendämmungen, insbesondere von Bestands- aber auch Neubauten dar, dessen Systematik weltweit angewendet werden kann. Ziel ist die Weiterentwicklung von teuren, in den Bauteilen verbauten Sensoren samt Datenloggersystemen, die nur von Fachpersonal bedient werden können, zu einem leistbaren, einfach und fehlertolerant zu nutzenden System mit nur einem smarten Hygrometer, das in Verbindung mit einer validierten Produktdatenbank Bauschadensfreiheit sicherstellt.
Original languageGerman
Title of host publication4. Innendämmkongress
Subtitle of host publicationBeiträge aus Wissenschaft und Praxis
Place of PublicationDresden
PublisherTechnische Universität Dresden
Pages157-166
ISBN (Electronic)978-3-8167-9977-1
ISBN (Print)978-3-8167-9975-7
Publication statusPublished - 20 May 2017
Event4. Innendämmkongress - Dresden, Germany
Duration: 19 May 201720 May 2017

Conference

Conference4. Innendämmkongress
CountryGermany
CityDresden
Period19/05/1720/05/17

Keywords

    Cite this

    Hafellner, J. (2017). Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe. In 4. Innendämmkongress: Beiträge aus Wissenschaft und Praxis (pp. 157-166). Dresden: Technische Universität Dresden.

    Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe. / Hafellner, Johann.

    4. Innendämmkongress: Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Dresden : Technische Universität Dresden, 2017. p. 157-166.

    Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingConference contributionResearchpeer-review

    Hafellner, J 2017, Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe. in 4. Innendämmkongress: Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Technische Universität Dresden, Dresden, pp. 157-166, 4. Innendämmkongress, Dresden, Germany, 19/05/17.
    Hafellner J. Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe. In 4. Innendämmkongress: Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Dresden: Technische Universität Dresden. 2017. p. 157-166
    Hafellner, Johann. / Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe. 4. Innendämmkongress: Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Dresden : Technische Universität Dresden, 2017. pp. 157-166
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    keywords = "Innend{\"a}mmung, Innend{\"a}mmkongress, hygrothermal simulation",
    author = "Johann Hafellner",
    year = "2017",
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    TY - GEN

    T1 - Simulationsgestütztes Monitoringsystem für städtische Innendämmungen in Erdnähe

    AU - Hafellner, Johann

    PY - 2017/5/20

    Y1 - 2017/5/20

    N2 - Innendämmsysteme werden zurzeit in der praktischen Anwendung nicht an die bauschadensfreien Grenzen gebracht, da das entsprechende leistbare Monitoring fehlt.Durch die anhaltende starke Bevölkerungszunahme in den Städten wird die Ertüchtigung von vorhandenen Gebäuden zur unbedingten Notwendigkeit. Oft kommen für die energetische Sanierung aufgrund des Denkmalschutzes, erhaltenswerter Fassaden, schmaler Außentreppen oder bei Balkonen, engen Gassen, Durchfahrten oder Grenzbebauungen Innendämmungen zur Anwendung. Eine zuverlässige Vorgehensweise um Bauschäden bei der Installation von Innendämmsystemen zu vermeiden ist der Einbau von teuren und aufwändigen Monitoringsystemen die Aufschluss über den Zustand des Bauteils geben. Hygrothermische Simulationen liefern bereits im Planungsstadium Aufschluss über mögliche Bauschäden bzw. Ausführungsdetails, sind jedoch sehr kosten- und zeitintensiv.Aus der einschlägigen Forschung sind zwar zahlreiche Innendämmprojekte bekannt. Diese befassen sich jedoch selten mit der – besonders kritischen – Situation des erdnahen Bereichs und so gut wie nie mit hygrothermischen Extremsituationen.Dieser Beitrag stellt den ersten Schritt der Entwicklung eines neuartigen, sensorlosen Monitoringsystems für Innendämmungen, insbesondere von Bestands- aber auch Neubauten dar, dessen Systematik weltweit angewendet werden kann. Ziel ist die Weiterentwicklung von teuren, in den Bauteilen verbauten Sensoren samt Datenloggersystemen, die nur von Fachpersonal bedient werden können, zu einem leistbaren, einfach und fehlertolerant zu nutzenden System mit nur einem smarten Hygrometer, das in Verbindung mit einer validierten Produktdatenbank Bauschadensfreiheit sicherstellt.

    AB - Innendämmsysteme werden zurzeit in der praktischen Anwendung nicht an die bauschadensfreien Grenzen gebracht, da das entsprechende leistbare Monitoring fehlt.Durch die anhaltende starke Bevölkerungszunahme in den Städten wird die Ertüchtigung von vorhandenen Gebäuden zur unbedingten Notwendigkeit. Oft kommen für die energetische Sanierung aufgrund des Denkmalschutzes, erhaltenswerter Fassaden, schmaler Außentreppen oder bei Balkonen, engen Gassen, Durchfahrten oder Grenzbebauungen Innendämmungen zur Anwendung. Eine zuverlässige Vorgehensweise um Bauschäden bei der Installation von Innendämmsystemen zu vermeiden ist der Einbau von teuren und aufwändigen Monitoringsystemen die Aufschluss über den Zustand des Bauteils geben. Hygrothermische Simulationen liefern bereits im Planungsstadium Aufschluss über mögliche Bauschäden bzw. Ausführungsdetails, sind jedoch sehr kosten- und zeitintensiv.Aus der einschlägigen Forschung sind zwar zahlreiche Innendämmprojekte bekannt. Diese befassen sich jedoch selten mit der – besonders kritischen – Situation des erdnahen Bereichs und so gut wie nie mit hygrothermischen Extremsituationen.Dieser Beitrag stellt den ersten Schritt der Entwicklung eines neuartigen, sensorlosen Monitoringsystems für Innendämmungen, insbesondere von Bestands- aber auch Neubauten dar, dessen Systematik weltweit angewendet werden kann. Ziel ist die Weiterentwicklung von teuren, in den Bauteilen verbauten Sensoren samt Datenloggersystemen, die nur von Fachpersonal bedient werden können, zu einem leistbaren, einfach und fehlertolerant zu nutzenden System mit nur einem smarten Hygrometer, das in Verbindung mit einer validierten Produktdatenbank Bauschadensfreiheit sicherstellt.

    KW - Innendämmung

    KW - Innendämmkongress

    KW - hygrothermal simulation

    M3 - Beitrag in einem Konferenzband

    SN - 978-3-8167-9975-7

    SP - 157

    EP - 166

    BT - 4. Innendämmkongress

    PB - Technische Universität Dresden

    CY - Dresden

    ER -