Rissweitenmessung mittels nachträglich angebrachten, verteilten faseroptischen Messsystemen.

Alois Vorwagner, Maciej Kwapisz, Werner Lienhart, Madeleine Winkler, Urs Grunicke

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingConference contribution

Abstract

Risse und deren Veränderung in Betonbauten sind wesentliche Indikatoren für Bauwerkszustände. In diesem Beitrag wird ein Messsystem zur Rissmessung basierend auf nachträglich verklebten, faseroptischen Messsystemen vorgestellt. Mit neuen Auswertealgorithmen basierend auf Messungen der Rayleigh-Rückstreuung können anhand kostengünstig angebrachter Glasfaserkabel Risse identifiziert, sehr genau verortet sowie die Rissweitenänderung gemessen werden. Ergebnisse von Labor- und Kalibrierungsversuchen werden vorgestellt. Mit verteilten optischen Fasermessungen können Rissweiten bis zu einer Messlänge von 70 m mit Genauigkeiten von 0,02 mm (Labor) bzw. 0,15 mm (reale Einsatzumgebung) bestimmt werden. Auch Einzelrisse bei im Stahlbetonbau üblichen Rissabständen von 15 cm werden damit messbar.
Original languageGerman
Title of host publicationProceedings 11. Symposium Experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen
Place of PublicationDresden
Pages78 - 86
Publication statusPublished - Mar 2021
Event11. Symposium Experimentelle Untersuchungen an Baukonstruktionen - TU Dresden, Virtuell, Germany
Duration: 8 Mar 2021 → …

Publication series

NameSchriftenreihe Konstruktiver Ingenieurbau Dresden
Volume55

Conference

Conference11. Symposium Experimentelle Untersuchungen an Baukonstruktionen
Abbreviated titleSEUB 2021
CountryGermany
CityVirtuell
Period8/03/21 → …

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