NOx / NO2-Immissionskataster, St. Johann, Salzburg

Research output: Book/ReportCommissioned reportResearch

Abstract

Inhalt dieser Studie ist die Erstellung eines Immissionskatasters für das Modellgebiet St. Johann. Dazu wird das am Institut für Verbrennungs-kraftmaschinen und Thermodynamik entwickelte Modellsystem GRAMM/GRAL verwendet.
Der Untersuchungsraum beinhaltet die Städte Bischofshofen, St. Johann im Pongau, die Marktgemeinden Schwarzach, St. Veit im Pongau, Werfen und die Gemeinde Werfenweng. Die Windfeldmodellierung und die Ausbreitungs-rechnungen wurden für ein Gebiet mit circa 24 km x 32 km Seitenlänge durchgeführt.
Für die Initialisierung der Windfeldmodellierung wurde eine synthetische Zeitreihe verwendet. Die Ergebnisse der synthetischen Windfeldmodellierung wurde anschließend mit der meteorologischen Zeitreihen der Stationen St. Johann, Bischofshofen und St. Veit für den Bezugszeitraum Januar 2012 bis Dezember 2012 abgeglichen. Die Daten des Emissionskatasters Salzburg beziehen sich auf das Referenzjahr 2010. Das verwendete Modellsystem ermöglicht die Integration von Punkt-, Linien-, und Flächenquellen. Insgesamt wurden für 11 verschiedene Quellgruppen die Konzentrationsfelder berechnet. Zur Berechnung der NO2-Konzentrationen wurde die Umwandlungsfunktion gemäß RVS verwendet.
Die Emissionsdaten wurden vom Amt der Salzburger Landesregierung bereitgestellt. Im Modellgebiet stellt der Verkehr die dominierende NOX Quelle dar.
Für den Jahresmittelwert an NO2 ergibt die Simulation eine Unterschätzung um ca. 18 % im Vergleich zu den Messungen im Untersuchungsgebiet. Um eine bestmögliche Übereinstimmung der Simulationswerte mit den Messungen zu erreichen, wurden die modellierten NOx Zusatzbelastungen mit dem Faktor 1.5 multipliziert.
Auf Basis der Modellierung können die Gebiete mit Grenzwertüberschreitungen ausgewertet werden. Sowohl der Grenzwert für den Jahresmittelwert als auch der Grenzwert für den maximalen Halbstundenmittelwert werden nur entlang der Autobahn und entlang von Hauptverkehrsstraßen überschritten.
Original languageGerman
Publisher.
Number of pages88
Publication statusPublished - 24 Oct 2016

Cite this

NOx / NO2-Immissionskataster, St. Johann, Salzburg. / Reifeltshammer, Raphael Jakob; Uhrner, Ulrich.

., 2016. 88 p.

Research output: Book/ReportCommissioned reportResearch

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author = "Reifeltshammer, {Raphael Jakob} and Ulrich Uhrner",
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TY - BOOK

T1 - NOx / NO2-Immissionskataster, St. Johann, Salzburg

AU - Reifeltshammer, Raphael Jakob

AU - Uhrner, Ulrich

PY - 2016/10/24

Y1 - 2016/10/24

N2 - Inhalt dieser Studie ist die Erstellung eines Immissionskatasters für das Modellgebiet St. Johann. Dazu wird das am Institut für Verbrennungs-kraftmaschinen und Thermodynamik entwickelte Modellsystem GRAMM/GRAL verwendet.Der Untersuchungsraum beinhaltet die Städte Bischofshofen, St. Johann im Pongau, die Marktgemeinden Schwarzach, St. Veit im Pongau, Werfen und die Gemeinde Werfenweng. Die Windfeldmodellierung und die Ausbreitungs-rechnungen wurden für ein Gebiet mit circa 24 km x 32 km Seitenlänge durchgeführt.Für die Initialisierung der Windfeldmodellierung wurde eine synthetische Zeitreihe verwendet. Die Ergebnisse der synthetischen Windfeldmodellierung wurde anschließend mit der meteorologischen Zeitreihen der Stationen St. Johann, Bischofshofen und St. Veit für den Bezugszeitraum Januar 2012 bis Dezember 2012 abgeglichen. Die Daten des Emissionskatasters Salzburg beziehen sich auf das Referenzjahr 2010. Das verwendete Modellsystem ermöglicht die Integration von Punkt-, Linien-, und Flächenquellen. Insgesamt wurden für 11 verschiedene Quellgruppen die Konzentrationsfelder berechnet. Zur Berechnung der NO2-Konzentrationen wurde die Umwandlungsfunktion gemäß RVS verwendet.Die Emissionsdaten wurden vom Amt der Salzburger Landesregierung bereitgestellt. Im Modellgebiet stellt der Verkehr die dominierende NOX Quelle dar. Für den Jahresmittelwert an NO2 ergibt die Simulation eine Unterschätzung um ca. 18 % im Vergleich zu den Messungen im Untersuchungsgebiet. Um eine bestmögliche Übereinstimmung der Simulationswerte mit den Messungen zu erreichen, wurden die modellierten NOx Zusatzbelastungen mit dem Faktor 1.5 multipliziert. Auf Basis der Modellierung können die Gebiete mit Grenzwertüberschreitungen ausgewertet werden. Sowohl der Grenzwert für den Jahresmittelwert als auch der Grenzwert für den maximalen Halbstundenmittelwert werden nur entlang der Autobahn und entlang von Hauptverkehrsstraßen überschritten.

AB - Inhalt dieser Studie ist die Erstellung eines Immissionskatasters für das Modellgebiet St. Johann. Dazu wird das am Institut für Verbrennungs-kraftmaschinen und Thermodynamik entwickelte Modellsystem GRAMM/GRAL verwendet.Der Untersuchungsraum beinhaltet die Städte Bischofshofen, St. Johann im Pongau, die Marktgemeinden Schwarzach, St. Veit im Pongau, Werfen und die Gemeinde Werfenweng. Die Windfeldmodellierung und die Ausbreitungs-rechnungen wurden für ein Gebiet mit circa 24 km x 32 km Seitenlänge durchgeführt.Für die Initialisierung der Windfeldmodellierung wurde eine synthetische Zeitreihe verwendet. Die Ergebnisse der synthetischen Windfeldmodellierung wurde anschließend mit der meteorologischen Zeitreihen der Stationen St. Johann, Bischofshofen und St. Veit für den Bezugszeitraum Januar 2012 bis Dezember 2012 abgeglichen. Die Daten des Emissionskatasters Salzburg beziehen sich auf das Referenzjahr 2010. Das verwendete Modellsystem ermöglicht die Integration von Punkt-, Linien-, und Flächenquellen. Insgesamt wurden für 11 verschiedene Quellgruppen die Konzentrationsfelder berechnet. Zur Berechnung der NO2-Konzentrationen wurde die Umwandlungsfunktion gemäß RVS verwendet.Die Emissionsdaten wurden vom Amt der Salzburger Landesregierung bereitgestellt. Im Modellgebiet stellt der Verkehr die dominierende NOX Quelle dar. Für den Jahresmittelwert an NO2 ergibt die Simulation eine Unterschätzung um ca. 18 % im Vergleich zu den Messungen im Untersuchungsgebiet. Um eine bestmögliche Übereinstimmung der Simulationswerte mit den Messungen zu erreichen, wurden die modellierten NOx Zusatzbelastungen mit dem Faktor 1.5 multipliziert. Auf Basis der Modellierung können die Gebiete mit Grenzwertüberschreitungen ausgewertet werden. Sowohl der Grenzwert für den Jahresmittelwert als auch der Grenzwert für den maximalen Halbstundenmittelwert werden nur entlang der Autobahn und entlang von Hauptverkehrsstraßen überschritten.

M3 - Bericht für Auftraggeber

BT - NOx / NO2-Immissionskataster, St. Johann, Salzburg

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ER -