Nachweis der Rissvermeidung für Innenschalen bei hohen Tunneltemperaturen

Dirk Schlicke, Helmut Huber

Research output: Contribution to journalArticleResearch

Abstract

Die Herstellung einer weitgehend rissefreien Tunnelinnenschale wird bei langen Eisenbahntunnels wie Koralmtunnel, Semmering- oder Brenner-Basistunnel wegen der bisher im österreichischen Tunnelbau noch nicht gemessenen hohen Lufttemperaturen bis zu 45 °C vor neue Herausforderungen gestellt. Die in der öbv-Richtlinie „Innenschalenbeton“ festgelegten und vielfach bewährten Regeln beziehen sich auf die Herstellung von Innenschalen bei Umgebungstemperaturen von 15 bis 20 °C. Für höhere Tunneltemperaturen bestehen jedoch keine umfangreichen Erfahrungen hinsichtlich der Vermeidung von Temperaturspannungsrissen infolge abfließender Hydratationswärme im jungen Beton. So wurde der Frage nachgegangen, wieweit sich erhöhte Frischbeton- und Umgebungstemperaturen auf die erhärtungsbedingte Rissgefahr auswirken.
Original languageGerman
Pages (from-to)22-23
JournalBautechnik 2018
Publication statusPublished - Mar 2018

Fields of Expertise

  • Sustainable Systems

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Nachweis der Rissvermeidung für Innenschalen bei hohen Tunneltemperaturen. / Schlicke, Dirk; Huber, Helmut .

In: Bautechnik 2018, 03.2018, p. 22-23.

Research output: Contribution to journalArticleResearch

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journal = "Bautechnik 2018",
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TY - JOUR

T1 - Nachweis der Rissvermeidung für Innenschalen bei hohen Tunneltemperaturen

AU - Schlicke, Dirk

AU - Huber, Helmut

PY - 2018/3

Y1 - 2018/3

N2 - Die Herstellung einer weitgehend rissefreien Tunnelinnenschale wird bei langen Eisenbahntunnels wie Koralmtunnel, Semmering- oder Brenner-Basistunnel wegen der bisher im österreichischen Tunnelbau noch nicht gemessenen hohen Lufttemperaturen bis zu 45 °C vor neue Herausforderungen gestellt. Die in der öbv-Richtlinie „Innenschalenbeton“ festgelegten und vielfach bewährten Regeln beziehen sich auf die Herstellung von Innenschalen bei Umgebungstemperaturen von 15 bis 20 °C. Für höhere Tunneltemperaturen bestehen jedoch keine umfangreichen Erfahrungen hinsichtlich der Vermeidung von Temperaturspannungsrissen infolge abfließender Hydratationswärme im jungen Beton. So wurde der Frage nachgegangen, wieweit sich erhöhte Frischbeton- und Umgebungstemperaturen auf die erhärtungsbedingte Rissgefahr auswirken.

AB - Die Herstellung einer weitgehend rissefreien Tunnelinnenschale wird bei langen Eisenbahntunnels wie Koralmtunnel, Semmering- oder Brenner-Basistunnel wegen der bisher im österreichischen Tunnelbau noch nicht gemessenen hohen Lufttemperaturen bis zu 45 °C vor neue Herausforderungen gestellt. Die in der öbv-Richtlinie „Innenschalenbeton“ festgelegten und vielfach bewährten Regeln beziehen sich auf die Herstellung von Innenschalen bei Umgebungstemperaturen von 15 bis 20 °C. Für höhere Tunneltemperaturen bestehen jedoch keine umfangreichen Erfahrungen hinsichtlich der Vermeidung von Temperaturspannungsrissen infolge abfließender Hydratationswärme im jungen Beton. So wurde der Frage nachgegangen, wieweit sich erhöhte Frischbeton- und Umgebungstemperaturen auf die erhärtungsbedingte Rissgefahr auswirken.

M3 - Artikel

SP - 22

EP - 23

JO - Bautechnik 2018

JF - Bautechnik 2018

ER -