Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik

Research output: Book/ReportBookResearch

Abstract

Dem stark zunehmenden Sendungsaufkommen von Waren unterschiedlichster
Art mit ihren vielfältigen Sendungswegen bedarf es leistungsfähiger und
hochintegrierter Maschinen zur physischen Bewegung der Güter. Die Disziplin
der Logistik, und hier v.a. jene der Stückgutlogistik, hat dazu in den letzten
Jahrzehnten ein breites Portfolio an Prozessen, Geschäftsmodellen, ITTechnologien
aber eben auch Maschinentechnik für alle Arten von Bewegung mit
den Gütern hervorgebracht. So kann die in der Technikgeschichte klar verortete
Disziplin der Fördertechnik auf ein neues, verbreitertes und hochdynamisches
Betätigungsfeld mitten in der Logistik hoffnungsvoll blicken. Allerdings wurde der
Theorie und Praxis der Technikentwicklung nicht das gleiche
Aufmerksamkeitsmaß beigemessen, als bspw. der IT oder den
Geschäftsmodellen und –prozessen.
Der Ansatz der vorliegenden zweiteiligen Habilitationsschrift verfolgt nun das
Ziel, durch Betrachtung von in der Technikentwicklung führenden Branchen,
Methoden zu transferieren bzw. neu zu entwickeln und deren Wirksamkeit an
Beispielen aus der Technischen Logistik darzulegen. Dem Wesen einer
Habilitationsschrift gemäß ist nicht nur dem Wissenschaftlichem sondern auch
dem Didaktischen großes Gewicht zugedacht – realisiert im Lehranhang, der die
Arbeit unidirektional ergänzt und Produktentwicklungs-Know-how für den
Fachbereich zusammenfasst. Er soll der auszugsweisen oder vollständigen
Weitergabe an Studierende dienen und ist daher in der Art eines Lehrbuches (im
Format der Institutsschriftenreihe) verfasst. Einige Darstellungen und
Formatierungen (wie bspw. Fettdrucke in Leseabschnitten und ausladende
Inhalte) mögen dem Leser in beiden Teilen ggf. „übertrieben“ vorkommen. Sie
richten sich aber auch an abschnittsweise Leser, die schnell an den Inhalt
heranzuführen sind bzw. nach einem derartigen Inhalt suchen. Ebenso ist einiges
an Detailinformationen in Tabellenform dargestellt, um überblicksartig schnell an
die Inhalte heranzuführen oder andererseits den Lesefluss nicht zu unterbrechen.
Dem in der akademischen Lehre klassisch etablierten Fachbereich der
Fördertechnik, die mit ihren Elementen und Maschinen seit jeher
Verständnisobjekte für die Festigung von Maschinenbau-Grundlagenwissen
darstellt, steht mit der Schrift und dem Lehranhang eine zeitgemäße methodischpraktische
Erweiterung hin zu einer modernen Produktentwicklung zur Seite.
Im Sinne einer effektiven Wissenswiederverwendung liegen nicht nur einzelne
Publikationen als detaillierte Tiefensicht vor, sondern es wurde vielmehr
angestrebt, mit den entwickelten Methoden eine Querschnittssicht über effektive
Vorgehensweisen für das Fach zu erzeugen und somit einen „Überbau“ über die
wissenschaftliche Fachtiefe zu schaffen. Die dazu herangezogenen 14
Schlüsselpublikationen und 6 Schlüsselprojekte aus den eigenen Erfahrungen der
letzten Jahre verschmelzen somit mit der theoretischen und praktischen
Betrachtung der oben erwähnten führenden Branchen. Für eine zukünftige
Erweiterung der vorgestellten Methoden ist deren Identifikations- und
Entwicklungsprozess ein effektives Hilfsmittel.
Die Motivation zur Arbeit entstand durch meine langjährige Tätigkeit im Fach an
der Technischen Universität Graz, maßgeblich aber von der fachlichen
Kompetenz und Weitsicht meines Institutsvorstandes Prof. Dirk Jodin befeuert.
Ihm gilt mein großer Dank für seine konstruktiven Anregungen, seinen
umfassenden Überblick über die Branche aber auch für seine hervorragende
menschliche Fähigkeit, Wissenschaftler zu führen und zu fördern. Im gleichen
Atemzug möchte ich mich bei all meinen Projektpartnerinnen und –partnern
bedanken, deren Möglichkeit zur Einsicht in ihre Arbeitsweisen und
Herausforderungen mir die oben erwähnte Querschnittssicht überhaupt erst
ermöglichte. Nicht zuletzt sei aber auch mein Kollegenkreis der Fördertechnik
und Technischen Logistik bedankt, von dem ich besonders meine lieben Kollegen
und oftmaligen Ko-Autoren am Institut für Technische Logistik erwähnen
möchte. Ebenso konnten mir die beiden Ordinarien der Fördertechnik/Logistik-
Institute in Dresden und München Prof. Thorsten Schmidt und Prof. Willibald
Günthner viele gute Anregungen während meiner Forschungsaufenthalte bei
Ihnen mitgeben. Meiner lieben Familie möchte ich ganz speziell danken, mir
immer den nötigen Freiraum – oft und lange auch fernab von zuhause – für all
meine Vertiefungen gewährt zu haben.
Der zunehmend geforderten Weiterentwicklung einer akademischen
Konstruktionsausbildung, mit ihren anspruchsvollen Forderungen nach Synthese
und Integration von Wissen aus unterschiedlichsten Disziplinen sowie Kreativität,
möchte ich mit dem vorliegenden Werk, ebenso wie der Verwendung im
konstruktionspraktischen Alltag, hiermit einen kleinen Beitrag liefern.
LanguageGerman
Place of PublicationGraz
PublisherVerlag der Technischen Universität Graz
Number of pages634
ISBN (Electronic)978-3-85125-576-8
ISBN (Print)978-3-85125-575-1
DOIs
StatusPublished - 1 Mar 2018

Publication series

NameLogistik Werkstatt Graz

Cite this

Landschützer, C. (2018). Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik. (Logistik Werkstatt Graz). Graz: Verlag der Technischen Universität Graz. https://doi.org/10.3217/978-3-85125-575-1

Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik. / Landschützer, Christian.

Graz : Verlag der Technischen Universität Graz, 2018. 634 p. (Logistik Werkstatt Graz).

Research output: Book/ReportBookResearch

Landschützer C. Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik. Graz: Verlag der Technischen Universität Graz, 2018. 634 p. (Logistik Werkstatt Graz). https://doi.org/10.3217/978-3-85125-575-1
Landschützer, Christian. / Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik. Graz : Verlag der Technischen Universität Graz, 2018. 634 p. (Logistik Werkstatt Graz).
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author = "Christian Landsch{\"u}tzer",
year = "2018",
month = "3",
day = "1",
doi = "10.3217/978-3-85125-575-1",
language = "deutsch",
isbn = "978-3-85125-575-1",
series = "Logistik Werkstatt Graz",
publisher = "Verlag der Technischen Universit{\"a}t Graz",

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TY - BOOK

T1 - Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik

AU - Landschützer, Christian

PY - 2018/3/1

Y1 - 2018/3/1

N2 - Dem stark zunehmenden Sendungsaufkommen von Waren unterschiedlichsterArt mit ihren vielfältigen Sendungswegen bedarf es leistungsfähiger undhochintegrierter Maschinen zur physischen Bewegung der Güter. Die Disziplinder Logistik, und hier v.a. jene der Stückgutlogistik, hat dazu in den letztenJahrzehnten ein breites Portfolio an Prozessen, Geschäftsmodellen, ITTechnologienaber eben auch Maschinentechnik für alle Arten von Bewegung mitden Gütern hervorgebracht. So kann die in der Technikgeschichte klar verorteteDisziplin der Fördertechnik auf ein neues, verbreitertes und hochdynamischesBetätigungsfeld mitten in der Logistik hoffnungsvoll blicken. Allerdings wurde derTheorie und Praxis der Technikentwicklung nicht das gleicheAufmerksamkeitsmaß beigemessen, als bspw. der IT oder denGeschäftsmodellen und –prozessen.Der Ansatz der vorliegenden zweiteiligen Habilitationsschrift verfolgt nun dasZiel, durch Betrachtung von in der Technikentwicklung führenden Branchen,Methoden zu transferieren bzw. neu zu entwickeln und deren Wirksamkeit anBeispielen aus der Technischen Logistik darzulegen. Dem Wesen einerHabilitationsschrift gemäß ist nicht nur dem Wissenschaftlichem sondern auchdem Didaktischen großes Gewicht zugedacht – realisiert im Lehranhang, der dieArbeit unidirektional ergänzt und Produktentwicklungs-Know-how für denFachbereich zusammenfasst. Er soll der auszugsweisen oder vollständigenWeitergabe an Studierende dienen und ist daher in der Art eines Lehrbuches (imFormat der Institutsschriftenreihe) verfasst. Einige Darstellungen undFormatierungen (wie bspw. Fettdrucke in Leseabschnitten und ausladendeInhalte) mögen dem Leser in beiden Teilen ggf. „übertrieben“ vorkommen. Sierichten sich aber auch an abschnittsweise Leser, die schnell an den Inhaltheranzuführen sind bzw. nach einem derartigen Inhalt suchen. Ebenso ist einigesan Detailinformationen in Tabellenform dargestellt, um überblicksartig schnell andie Inhalte heranzuführen oder andererseits den Lesefluss nicht zu unterbrechen.Dem in der akademischen Lehre klassisch etablierten Fachbereich derFördertechnik, die mit ihren Elementen und Maschinen seit jeherVerständnisobjekte für die Festigung von Maschinenbau-Grundlagenwissendarstellt, steht mit der Schrift und dem Lehranhang eine zeitgemäße methodischpraktischeErweiterung hin zu einer modernen Produktentwicklung zur Seite.Im Sinne einer effektiven Wissenswiederverwendung liegen nicht nur einzelnePublikationen als detaillierte Tiefensicht vor, sondern es wurde vielmehrangestrebt, mit den entwickelten Methoden eine Querschnittssicht über effektiveVorgehensweisen für das Fach zu erzeugen und somit einen „Überbau“ über diewissenschaftliche Fachtiefe zu schaffen. Die dazu herangezogenen 14Schlüsselpublikationen und 6 Schlüsselprojekte aus den eigenen Erfahrungen derletzten Jahre verschmelzen somit mit der theoretischen und praktischenBetrachtung der oben erwähnten führenden Branchen. Für eine zukünftigeErweiterung der vorgestellten Methoden ist deren Identifikations- undEntwicklungsprozess ein effektives Hilfsmittel.Die Motivation zur Arbeit entstand durch meine langjährige Tätigkeit im Fach ander Technischen Universität Graz, maßgeblich aber von der fachlichenKompetenz und Weitsicht meines Institutsvorstandes Prof. Dirk Jodin befeuert.Ihm gilt mein großer Dank für seine konstruktiven Anregungen, seinenumfassenden Überblick über die Branche aber auch für seine hervorragendemenschliche Fähigkeit, Wissenschaftler zu führen und zu fördern. Im gleichenAtemzug möchte ich mich bei all meinen Projektpartnerinnen und –partnernbedanken, deren Möglichkeit zur Einsicht in ihre Arbeitsweisen undHerausforderungen mir die oben erwähnte Querschnittssicht überhaupt erstermöglichte. Nicht zuletzt sei aber auch mein Kollegenkreis der Fördertechnikund Technischen Logistik bedankt, von dem ich besonders meine lieben Kollegenund oftmaligen Ko-Autoren am Institut für Technische Logistik erwähnenmöchte. Ebenso konnten mir die beiden Ordinarien der Fördertechnik/Logistik-Institute in Dresden und München Prof. Thorsten Schmidt und Prof. WillibaldGünthner viele gute Anregungen während meiner Forschungsaufenthalte beiIhnen mitgeben. Meiner lieben Familie möchte ich ganz speziell danken, mirimmer den nötigen Freiraum – oft und lange auch fernab von zuhause – für allmeine Vertiefungen gewährt zu haben.Der zunehmend geforderten Weiterentwicklung einer akademischenKonstruktionsausbildung, mit ihren anspruchsvollen Forderungen nach Syntheseund Integration von Wissen aus unterschiedlichsten Disziplinen sowie Kreativität,möchte ich mit dem vorliegenden Werk, ebenso wie der Verwendung imkonstruktionspraktischen Alltag, hiermit einen kleinen Beitrag liefern.

AB - Dem stark zunehmenden Sendungsaufkommen von Waren unterschiedlichsterArt mit ihren vielfältigen Sendungswegen bedarf es leistungsfähiger undhochintegrierter Maschinen zur physischen Bewegung der Güter. Die Disziplinder Logistik, und hier v.a. jene der Stückgutlogistik, hat dazu in den letztenJahrzehnten ein breites Portfolio an Prozessen, Geschäftsmodellen, ITTechnologienaber eben auch Maschinentechnik für alle Arten von Bewegung mitden Gütern hervorgebracht. So kann die in der Technikgeschichte klar verorteteDisziplin der Fördertechnik auf ein neues, verbreitertes und hochdynamischesBetätigungsfeld mitten in der Logistik hoffnungsvoll blicken. Allerdings wurde derTheorie und Praxis der Technikentwicklung nicht das gleicheAufmerksamkeitsmaß beigemessen, als bspw. der IT oder denGeschäftsmodellen und –prozessen.Der Ansatz der vorliegenden zweiteiligen Habilitationsschrift verfolgt nun dasZiel, durch Betrachtung von in der Technikentwicklung führenden Branchen,Methoden zu transferieren bzw. neu zu entwickeln und deren Wirksamkeit anBeispielen aus der Technischen Logistik darzulegen. Dem Wesen einerHabilitationsschrift gemäß ist nicht nur dem Wissenschaftlichem sondern auchdem Didaktischen großes Gewicht zugedacht – realisiert im Lehranhang, der dieArbeit unidirektional ergänzt und Produktentwicklungs-Know-how für denFachbereich zusammenfasst. Er soll der auszugsweisen oder vollständigenWeitergabe an Studierende dienen und ist daher in der Art eines Lehrbuches (imFormat der Institutsschriftenreihe) verfasst. Einige Darstellungen undFormatierungen (wie bspw. Fettdrucke in Leseabschnitten und ausladendeInhalte) mögen dem Leser in beiden Teilen ggf. „übertrieben“ vorkommen. Sierichten sich aber auch an abschnittsweise Leser, die schnell an den Inhaltheranzuführen sind bzw. nach einem derartigen Inhalt suchen. Ebenso ist einigesan Detailinformationen in Tabellenform dargestellt, um überblicksartig schnell andie Inhalte heranzuführen oder andererseits den Lesefluss nicht zu unterbrechen.Dem in der akademischen Lehre klassisch etablierten Fachbereich derFördertechnik, die mit ihren Elementen und Maschinen seit jeherVerständnisobjekte für die Festigung von Maschinenbau-Grundlagenwissendarstellt, steht mit der Schrift und dem Lehranhang eine zeitgemäße methodischpraktischeErweiterung hin zu einer modernen Produktentwicklung zur Seite.Im Sinne einer effektiven Wissenswiederverwendung liegen nicht nur einzelnePublikationen als detaillierte Tiefensicht vor, sondern es wurde vielmehrangestrebt, mit den entwickelten Methoden eine Querschnittssicht über effektiveVorgehensweisen für das Fach zu erzeugen und somit einen „Überbau“ über diewissenschaftliche Fachtiefe zu schaffen. Die dazu herangezogenen 14Schlüsselpublikationen und 6 Schlüsselprojekte aus den eigenen Erfahrungen derletzten Jahre verschmelzen somit mit der theoretischen und praktischenBetrachtung der oben erwähnten führenden Branchen. Für eine zukünftigeErweiterung der vorgestellten Methoden ist deren Identifikations- undEntwicklungsprozess ein effektives Hilfsmittel.Die Motivation zur Arbeit entstand durch meine langjährige Tätigkeit im Fach ander Technischen Universität Graz, maßgeblich aber von der fachlichenKompetenz und Weitsicht meines Institutsvorstandes Prof. Dirk Jodin befeuert.Ihm gilt mein großer Dank für seine konstruktiven Anregungen, seinenumfassenden Überblick über die Branche aber auch für seine hervorragendemenschliche Fähigkeit, Wissenschaftler zu führen und zu fördern. Im gleichenAtemzug möchte ich mich bei all meinen Projektpartnerinnen und –partnernbedanken, deren Möglichkeit zur Einsicht in ihre Arbeitsweisen undHerausforderungen mir die oben erwähnte Querschnittssicht überhaupt erstermöglichte. Nicht zuletzt sei aber auch mein Kollegenkreis der Fördertechnikund Technischen Logistik bedankt, von dem ich besonders meine lieben Kollegenund oftmaligen Ko-Autoren am Institut für Technische Logistik erwähnenmöchte. Ebenso konnten mir die beiden Ordinarien der Fördertechnik/Logistik-Institute in Dresden und München Prof. Thorsten Schmidt und Prof. WillibaldGünthner viele gute Anregungen während meiner Forschungsaufenthalte beiIhnen mitgeben. Meiner lieben Familie möchte ich ganz speziell danken, mirimmer den nötigen Freiraum – oft und lange auch fernab von zuhause – für allmeine Vertiefungen gewährt zu haben.Der zunehmend geforderten Weiterentwicklung einer akademischenKonstruktionsausbildung, mit ihren anspruchsvollen Forderungen nach Syntheseund Integration von Wissen aus unterschiedlichsten Disziplinen sowie Kreativität,möchte ich mit dem vorliegenden Werk, ebenso wie der Verwendung imkonstruktionspraktischen Alltag, hiermit einen kleinen Beitrag liefern.

U2 - 10.3217/978-3-85125-575-1

DO - 10.3217/978-3-85125-575-1

M3 - Buch (Autorenwerk)

SN - 978-3-85125-575-1

T3 - Logistik Werkstatt Graz

BT - Methoden und Beispiele für das Engineering in der Technischen Logistik

PB - Verlag der Technischen Universität Graz

CY - Graz

ER -