lifeCycleCosting und LifeCycleManagement Eisenbahninfrastruktur: Fachbereich Fahrstromanlagen

Research output: Contribution to conference(Old data) Lecture or PresentationResearch

Abstract

Das Symposium Fahrstromanlagen behandelt Innovationen im Bereich der Komponenten, und damit Neuerungen, die im Wesentlichen im Rahmen der Investition umgesetzt werden. Gleichzeitig kommen auch Weiterentwicklungen im Bereich Instandhaltung zur Sprache. Damit sind sämtliche für eine Betrachtung der Fahrstromanlagen erforderlichen Bausteine abgedeckt, eine Voraussetzung zur Bestimmung von Lebenszykluskosten und der Umsetzung der Erkenntnisse im Rahmen des Life-Cycle-Managements.
Das Einbeziehen wirtschaftlicher Bewertungen über den gesamten Lebenszyklus erlaubt den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ umfassend, das heißt in technischer, betrieblicher und wirt-schaftlicher Sicht abzudecken. Im Folgenden wird die Methodik zur Bestimmung der Lebens-zykluskosten und der Umsetzung von Life-Cycle-Management aufgezeigt. Darüber hinaus werden Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Fahrstromanlagen vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Bewertung verschiedener Optionen zur (Re-)Investition von Fahrstromanlagen, sowie einen Vergleich von Kettenwerk und der Stromschienenoberleitung.
Analog zu den Ergebnissen im Bereich Gleis zeigt sich auch bei Fahrstromanlagen, dass lang-fristige Kostenreduktionen nur durch Maßnahmen zur Steigerung der Qualität erwartet wer-den können. Lange Nutzungsdauern und hohe Investitionskosten können nur durch lange Nutzungsdauern wirtschaftlich gerechtfertigt werden. Dies gilt umso mehr, je stärker die Stre-cke belastet ist, da steigende Zugzahlen zu steigenden Kosten der Nicht-Verfügbarkeit führen. Sperrpausen ziehen steigende Betriebserschwerniskosten nach sich, wie Kosten von Verspätungen, Umleitungen oder Schienenersatzverkehren. Qualitativ hochwertige Anlagen reduzieren den Instandhaltungsbedarf und verursachen damit weniger Sperrpausen, die einzige Möglichkeit auch diese Kostenposition zu begrenzen.
Original languageGerman
Publication statusPublished - 24 Nov 2016
EventÖVG Tagung Fahrstromanlagen - TU Wien, Wien, Austria
Duration: 24 Nov 201625 Nov 2016

Conference

ConferenceÖVG Tagung Fahrstromanlagen
CountryAustria
CityWien
Period24/11/1625/11/16

Keywords

    ASJC Scopus subject areas

    • Engineering(all)

    Fields of Expertise

    • Sustainable Systems

    Cite this

    lifeCycleCosting und LifeCycleManagement Eisenbahninfrastruktur : Fachbereich Fahrstromanlagen. / Veit, Peter.

    2016. ÖVG Tagung Fahrstromanlagen, Wien, Austria.

    Research output: Contribution to conference(Old data) Lecture or PresentationResearch

    Veit, P 2016, 'lifeCycleCosting und LifeCycleManagement Eisenbahninfrastruktur: Fachbereich Fahrstromanlagen' ÖVG Tagung Fahrstromanlagen, Wien, Austria, 24/11/16 - 25/11/16, .
    @conference{29e92f9f25e043e7a4dfa7c89ce2862e,
    title = "lifeCycleCosting und LifeCycleManagement Eisenbahninfrastruktur: Fachbereich Fahrstromanlagen",
    abstract = "Das Symposium Fahrstromanlagen behandelt Innovationen im Bereich der Komponenten, und damit Neuerungen, die im Wesentlichen im Rahmen der Investition umgesetzt werden. Gleichzeitig kommen auch Weiterentwicklungen im Bereich Instandhaltung zur Sprache. Damit sind s{\"a}mtliche f{\"u}r eine Betrachtung der Fahrstromanlagen erforderlichen Bausteine abgedeckt, eine Voraussetzung zur Bestimmung von Lebenszykluskosten und der Umsetzung der Erkenntnisse im Rahmen des Life-Cycle-Managements.Das Einbeziehen wirtschaftlicher Bewertungen {\"u}ber den gesamten Lebenszyklus erlaubt den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ umfassend, das hei{\ss}t in technischer, betrieblicher und wirt-schaftlicher Sicht abzudecken. Im Folgenden wird die Methodik zur Bestimmung der Lebens-zykluskosten und der Umsetzung von Life-Cycle-Management aufgezeigt. Dar{\"u}ber hinaus werden Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Fahrstromanlagen vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Bewertung verschiedener Optionen zur (Re-)Investition von Fahrstromanlagen, sowie einen Vergleich von Kettenwerk und der Stromschienenoberleitung.Analog zu den Ergebnissen im Bereich Gleis zeigt sich auch bei Fahrstromanlagen, dass lang-fristige Kostenreduktionen nur durch Ma{\ss}nahmen zur Steigerung der Qualit{\"a}t erwartet wer-den k{\"o}nnen. Lange Nutzungsdauern und hohe Investitionskosten k{\"o}nnen nur durch lange Nutzungsdauern wirtschaftlich gerechtfertigt werden. Dies gilt umso mehr, je st{\"a}rker die Stre-cke belastet ist, da steigende Zugzahlen zu steigenden Kosten der Nicht-Verf{\"u}gbarkeit f{\"u}hren. Sperrpausen ziehen steigende Betriebserschwerniskosten nach sich, wie Kosten von Versp{\"a}tungen, Umleitungen oder Schienenersatzverkehren. Qualitativ hochwertige Anlagen reduzieren den Instandhaltungsbedarf und verursachen damit weniger Sperrpausen, die einzige M{\"o}glichkeit auch diese Kostenposition zu begrenzen.",
    keywords = "Fahrstromanlagen, FUM, LCC, LCM",
    author = "Peter Veit",
    year = "2016",
    month = "11",
    day = "24",
    language = "deutsch",
    note = "{\"O}VG Tagung Fahrstromanlagen ; Conference date: 24-11-2016 Through 25-11-2016",

    }

    TY - CONF

    T1 - lifeCycleCosting und LifeCycleManagement Eisenbahninfrastruktur

    T2 - Fachbereich Fahrstromanlagen

    AU - Veit, Peter

    PY - 2016/11/24

    Y1 - 2016/11/24

    N2 - Das Symposium Fahrstromanlagen behandelt Innovationen im Bereich der Komponenten, und damit Neuerungen, die im Wesentlichen im Rahmen der Investition umgesetzt werden. Gleichzeitig kommen auch Weiterentwicklungen im Bereich Instandhaltung zur Sprache. Damit sind sämtliche für eine Betrachtung der Fahrstromanlagen erforderlichen Bausteine abgedeckt, eine Voraussetzung zur Bestimmung von Lebenszykluskosten und der Umsetzung der Erkenntnisse im Rahmen des Life-Cycle-Managements.Das Einbeziehen wirtschaftlicher Bewertungen über den gesamten Lebenszyklus erlaubt den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ umfassend, das heißt in technischer, betrieblicher und wirt-schaftlicher Sicht abzudecken. Im Folgenden wird die Methodik zur Bestimmung der Lebens-zykluskosten und der Umsetzung von Life-Cycle-Management aufgezeigt. Darüber hinaus werden Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Fahrstromanlagen vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Bewertung verschiedener Optionen zur (Re-)Investition von Fahrstromanlagen, sowie einen Vergleich von Kettenwerk und der Stromschienenoberleitung.Analog zu den Ergebnissen im Bereich Gleis zeigt sich auch bei Fahrstromanlagen, dass lang-fristige Kostenreduktionen nur durch Maßnahmen zur Steigerung der Qualität erwartet wer-den können. Lange Nutzungsdauern und hohe Investitionskosten können nur durch lange Nutzungsdauern wirtschaftlich gerechtfertigt werden. Dies gilt umso mehr, je stärker die Stre-cke belastet ist, da steigende Zugzahlen zu steigenden Kosten der Nicht-Verfügbarkeit führen. Sperrpausen ziehen steigende Betriebserschwerniskosten nach sich, wie Kosten von Verspätungen, Umleitungen oder Schienenersatzverkehren. Qualitativ hochwertige Anlagen reduzieren den Instandhaltungsbedarf und verursachen damit weniger Sperrpausen, die einzige Möglichkeit auch diese Kostenposition zu begrenzen.

    AB - Das Symposium Fahrstromanlagen behandelt Innovationen im Bereich der Komponenten, und damit Neuerungen, die im Wesentlichen im Rahmen der Investition umgesetzt werden. Gleichzeitig kommen auch Weiterentwicklungen im Bereich Instandhaltung zur Sprache. Damit sind sämtliche für eine Betrachtung der Fahrstromanlagen erforderlichen Bausteine abgedeckt, eine Voraussetzung zur Bestimmung von Lebenszykluskosten und der Umsetzung der Erkenntnisse im Rahmen des Life-Cycle-Managements.Das Einbeziehen wirtschaftlicher Bewertungen über den gesamten Lebenszyklus erlaubt den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ umfassend, das heißt in technischer, betrieblicher und wirt-schaftlicher Sicht abzudecken. Im Folgenden wird die Methodik zur Bestimmung der Lebens-zykluskosten und der Umsetzung von Life-Cycle-Management aufgezeigt. Darüber hinaus werden Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Fahrstromanlagen vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Bewertung verschiedener Optionen zur (Re-)Investition von Fahrstromanlagen, sowie einen Vergleich von Kettenwerk und der Stromschienenoberleitung.Analog zu den Ergebnissen im Bereich Gleis zeigt sich auch bei Fahrstromanlagen, dass lang-fristige Kostenreduktionen nur durch Maßnahmen zur Steigerung der Qualität erwartet wer-den können. Lange Nutzungsdauern und hohe Investitionskosten können nur durch lange Nutzungsdauern wirtschaftlich gerechtfertigt werden. Dies gilt umso mehr, je stärker die Stre-cke belastet ist, da steigende Zugzahlen zu steigenden Kosten der Nicht-Verfügbarkeit führen. Sperrpausen ziehen steigende Betriebserschwerniskosten nach sich, wie Kosten von Verspätungen, Umleitungen oder Schienenersatzverkehren. Qualitativ hochwertige Anlagen reduzieren den Instandhaltungsbedarf und verursachen damit weniger Sperrpausen, die einzige Möglichkeit auch diese Kostenposition zu begrenzen.

    KW - Fahrstromanlagen

    KW - FUM

    KW - LCC

    KW - LCM

    M3 - (Altdaten) Vortrag oder Präsentation

    ER -