Kennzahl Unterbau 2015

Research output: Book/ReportCommissioned reportResearch

Abstract

Die Zustandserfassung des Schotterbetts, der darunter befindlichen Zwischenschicht und des Untergrundes mittels Georadar rückte in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der ÖBB-Infrastruktur AG. In den Jahren 2012, 2013 und 2015 wurden großflächige Messungen mit einer mittlerweile fortgeschrittenen Technologie vorgenommen, welche viele detaillierte Informationen liefert. Innerhalb der ÖBB ist hierbei die Abteilung Geotechnik und Naturgefahrenmanagement zuständig, welche im Fachbereich Fahrwegtechnik (FWT) angesiedelt ist.
Diese Daten sollen nun dazu genutzt werden, eine Kennzahl abzuleiten, um somit in der Lage zu sein, den Bahnunterbauzustand aller bisher befahrenen Strecken klassifizieren zu können. Die Zielsetzung liegt letztendlich darin, einen Blick in die Zukunft des Fahrwegzustandes zu entwickeln. Dieser soll es in Form einer Prognose ermöglichen, eine bedarfsorientierte Reinvestitions- und Instandhaltungsplanung zu etablieren.
Im Jahr 2014 wurde im Rahmen dieser Zusammenarbeit bereits die Möglichkeit einer solchen Zustandsbeschreibung untersucht, sowie vordergründig eine Validierung und Plausibilisierung der Georadardaten vorgenommen, welche das Potential dieser Evaluierungsmethode bestätigten. 2015 wurde erstmals ein Streckenabschnitt ein zweites Mal mittels Georadar evaluiert, weswegen auch eine Zeitreihenuntersuchung der Georadardaten vorgenommen werden kann. Darüber hinaus werden die Evaluierungen des Georadar erstmals mit den Gleislagedaten verknüpft, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Fahr-wegs zu generieren. Damit soll es möglich werden eine Zustandsbeschreibung zu erschaffen, welche einerseits komponentenspezifische (hinsichtlich Schotter und Unterbau) Aus-sagen treffen, aber andererseits auch den Gesamtzustand des Fahrwegs beschreiben kann.
Original languageGerman
PublisherInstitut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft
Commissioning bodyÖBB-Infrastuktur AG
Number of pages57
Publication statusPublished - Jan 2016

Keywords

    Fields of Expertise

    • Sustainable Systems

    Cite this

    Landgraf, M. (2016). Kennzahl Unterbau 2015. Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft.

    Kennzahl Unterbau 2015. / Landgraf, Matthias.

    Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, 2016. 57 p.

    Research output: Book/ReportCommissioned reportResearch

    Landgraf, M 2016, Kennzahl Unterbau 2015. Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft.
    Landgraf M. Kennzahl Unterbau 2015. Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, 2016. 57 p.
    Landgraf, Matthias. / Kennzahl Unterbau 2015. Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, 2016. 57 p.
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    author = "Matthias Landgraf",
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    TY - BOOK

    T1 - Kennzahl Unterbau 2015

    AU - Landgraf, Matthias

    PY - 2016/1

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    N2 - Die Zustandserfassung des Schotterbetts, der darunter befindlichen Zwischenschicht und des Untergrundes mittels Georadar rückte in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der ÖBB-Infrastruktur AG. In den Jahren 2012, 2013 und 2015 wurden großflächige Messungen mit einer mittlerweile fortgeschrittenen Technologie vorgenommen, welche viele detaillierte Informationen liefert. Innerhalb der ÖBB ist hierbei die Abteilung Geotechnik und Naturgefahrenmanagement zuständig, welche im Fachbereich Fahrwegtechnik (FWT) angesiedelt ist.Diese Daten sollen nun dazu genutzt werden, eine Kennzahl abzuleiten, um somit in der Lage zu sein, den Bahnunterbauzustand aller bisher befahrenen Strecken klassifizieren zu können. Die Zielsetzung liegt letztendlich darin, einen Blick in die Zukunft des Fahrwegzustandes zu entwickeln. Dieser soll es in Form einer Prognose ermöglichen, eine bedarfsorientierte Reinvestitions- und Instandhaltungsplanung zu etablieren.Im Jahr 2014 wurde im Rahmen dieser Zusammenarbeit bereits die Möglichkeit einer solchen Zustandsbeschreibung untersucht, sowie vordergründig eine Validierung und Plausibilisierung der Georadardaten vorgenommen, welche das Potential dieser Evaluierungsmethode bestätigten. 2015 wurde erstmals ein Streckenabschnitt ein zweites Mal mittels Georadar evaluiert, weswegen auch eine Zeitreihenuntersuchung der Georadardaten vorgenommen werden kann. Darüber hinaus werden die Evaluierungen des Georadar erstmals mit den Gleislagedaten verknüpft, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Fahr-wegs zu generieren. Damit soll es möglich werden eine Zustandsbeschreibung zu erschaffen, welche einerseits komponentenspezifische (hinsichtlich Schotter und Unterbau) Aus-sagen treffen, aber andererseits auch den Gesamtzustand des Fahrwegs beschreiben kann.

    AB - Die Zustandserfassung des Schotterbetts, der darunter befindlichen Zwischenschicht und des Untergrundes mittels Georadar rückte in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der ÖBB-Infrastruktur AG. In den Jahren 2012, 2013 und 2015 wurden großflächige Messungen mit einer mittlerweile fortgeschrittenen Technologie vorgenommen, welche viele detaillierte Informationen liefert. Innerhalb der ÖBB ist hierbei die Abteilung Geotechnik und Naturgefahrenmanagement zuständig, welche im Fachbereich Fahrwegtechnik (FWT) angesiedelt ist.Diese Daten sollen nun dazu genutzt werden, eine Kennzahl abzuleiten, um somit in der Lage zu sein, den Bahnunterbauzustand aller bisher befahrenen Strecken klassifizieren zu können. Die Zielsetzung liegt letztendlich darin, einen Blick in die Zukunft des Fahrwegzustandes zu entwickeln. Dieser soll es in Form einer Prognose ermöglichen, eine bedarfsorientierte Reinvestitions- und Instandhaltungsplanung zu etablieren.Im Jahr 2014 wurde im Rahmen dieser Zusammenarbeit bereits die Möglichkeit einer solchen Zustandsbeschreibung untersucht, sowie vordergründig eine Validierung und Plausibilisierung der Georadardaten vorgenommen, welche das Potential dieser Evaluierungsmethode bestätigten. 2015 wurde erstmals ein Streckenabschnitt ein zweites Mal mittels Georadar evaluiert, weswegen auch eine Zeitreihenuntersuchung der Georadardaten vorgenommen werden kann. Darüber hinaus werden die Evaluierungen des Georadar erstmals mit den Gleislagedaten verknüpft, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Fahr-wegs zu generieren. Damit soll es möglich werden eine Zustandsbeschreibung zu erschaffen, welche einerseits komponentenspezifische (hinsichtlich Schotter und Unterbau) Aus-sagen treffen, aber andererseits auch den Gesamtzustand des Fahrwegs beschreiben kann.

    KW - Georadar

    KW - Korrelationsanalysen

    KW - Fahrwegzustand

    KW - Eisenbahnunterbau

    KW - Aggregation

    M3 - Bericht für Auftraggeber

    BT - Kennzahl Unterbau 2015

    PB - Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft

    ER -