Die Dimension des Städtischen in der Literatur. Urbane Räume in narrativen Textgattungen.

Research output: ThesisDoctoral ThesisResearch

Abstract

Vorliegende Arbeit verfolgt die Frage nach den Zusammenhängen von realen Räumen und fiktiven Räumen. Präzise gesagt: Diese Arbeit untersucht das Verhältnis von städtischen Räumen in der empirischen, täglich erlebbaren Welt zu ihren Gegenstücken in erzählenden Texten unter der Prämisse, dass Raum in „literarischen Texten, nicht nur Ort der Handlung, sondern stets auch kultureller Bedeutungsträger [ist]“ .
Um ein solches in Frage stehendes Verhältnis untersuchen zu können, wird zuerst untersucht, ob es ein solches Verhältnis überhaupt gibt und mit welchen Methoden und unter welchen Voraussetzungen der geschriebene Raum und der erlebbare Raum in Bezug zueinander gesetzt werden könnten, und wie dieser Bezug darstellbar wäre.
Weiterführend wird darüber nachgedacht, ob der Raum, der durch erzählende Literatur beim Leser erzeugt wird, solcherart dargestellt werden kann, dass die erzählte Stadt im alltäglichen Raum erfahrbar wird.
Die These, dass die, durch literarische Formung entstehenden, Räume mit der Wirklichkeit in einem Verhältnis stehen, das von Seiten der Architektur untersucht und dargestellt werden kann, führt zu der Frage nach der Verbindung von Sprache, Raum und Stadt.
Kann literarischen Räumen ein Wirklichkeitsbezug zugesprochen werden , und kann des Weiteren die sprachlich fiktionalisiert dargestellte Stadt als Gedächtnisspeicher für den Urbanismus und die Architektur nutzbar gemacht werden?
Welches Wissen können Architektur und Urbanismus aus der Auseinandersetzung mit erzählten Räumen der Stadt generieren, und wie lassen sich dafür literarische Räume und reale Räume in Bezug setzen und letztendlich darstellen?
Original languageGerman
QualificationDoctor of Technology
Awarding Institution
  • Dean of Studies Doctoral School of Architecture
Supervisors/Advisors
  • Riewe, Roger, Supervisor
Award date12 Oct 2018
Publication statusPublished - 2018

Keywords

    Cite this

    Die Dimension des Städtischen in der Literatur. Urbane Räume in narrativen Textgattungen. / Stocker, Armin.

    2018. 309 p.

    Research output: ThesisDoctoral ThesisResearch

    Stocker, A 2018, 'Die Dimension des Städtischen in der Literatur. Urbane Räume in narrativen Textgattungen.', Doctor of Technology, Dean of Studies Doctoral School of Architecture.
    @phdthesis{3bd6ce5364b045788bbdaf63e832ab24,
    title = "Die Dimension des St{\"a}dtischen in der Literatur.: Urbane R{\"a}ume in narrativen Textgattungen.",
    abstract = "Vorliegende Arbeit verfolgt die Frage nach den Zusammenh{\"a}ngen von realen R{\"a}umen und fiktiven R{\"a}umen. Pr{\"a}zise gesagt: Diese Arbeit untersucht das Verh{\"a}ltnis von st{\"a}dtischen R{\"a}umen in der empirischen, t{\"a}glich erlebbaren Welt zu ihren Gegenst{\"u}cken in erz{\"a}hlenden Texten unter der Pr{\"a}misse, dass Raum in „literarischen Texten, nicht nur Ort der Handlung, sondern stets auch kultureller Bedeutungstr{\"a}ger [ist]“ . Um ein solches in Frage stehendes Verh{\"a}ltnis untersuchen zu k{\"o}nnen, wird zuerst untersucht, ob es ein solches Verh{\"a}ltnis {\"u}berhaupt gibt und mit welchen Methoden und unter welchen Voraussetzungen der geschriebene Raum und der erlebbare Raum in Bezug zueinander gesetzt werden k{\"o}nnten, und wie dieser Bezug darstellbar w{\"a}re. Weiterf{\"u}hrend wird dar{\"u}ber nachgedacht, ob der Raum, der durch erz{\"a}hlende Literatur beim Leser erzeugt wird, solcherart dargestellt werden kann, dass die erz{\"a}hlte Stadt im allt{\"a}glichen Raum erfahrbar wird. Die These, dass die, durch literarische Formung entstehenden, R{\"a}ume mit der Wirklichkeit in einem Verh{\"a}ltnis stehen, das von Seiten der Architektur untersucht und dargestellt werden kann, f{\"u}hrt zu der Frage nach der Verbindung von Sprache, Raum und Stadt. Kann literarischen R{\"a}umen ein Wirklichkeitsbezug zugesprochen werden , und kann des Weiteren die sprachlich fiktionalisiert dargestellte Stadt als Ged{\"a}chtnisspeicher f{\"u}r den Urbanismus und die Architektur nutzbar gemacht werden? Welches Wissen k{\"o}nnen Architektur und Urbanismus aus der Auseinandersetzung mit erz{\"a}hlten R{\"a}umen der Stadt generieren, und wie lassen sich daf{\"u}r literarische R{\"a}ume und reale R{\"a}ume in Bezug setzen und letztendlich darstellen?",
    keywords = "Literatur, Architektur, Berlin, Bachelard, Bachtin, Foucault, Paris, Narration, Stadt, Raumtheorie, Literaturtheorie",
    author = "Armin Stocker",
    year = "2018",
    language = "deutsch",
    school = "Studiendekan der Doctoral School Architektur",

    }

    TY - THES

    T1 - Die Dimension des Städtischen in der Literatur.

    T2 - Urbane Räume in narrativen Textgattungen.

    AU - Stocker, Armin

    PY - 2018

    Y1 - 2018

    N2 - Vorliegende Arbeit verfolgt die Frage nach den Zusammenhängen von realen Räumen und fiktiven Räumen. Präzise gesagt: Diese Arbeit untersucht das Verhältnis von städtischen Räumen in der empirischen, täglich erlebbaren Welt zu ihren Gegenstücken in erzählenden Texten unter der Prämisse, dass Raum in „literarischen Texten, nicht nur Ort der Handlung, sondern stets auch kultureller Bedeutungsträger [ist]“ . Um ein solches in Frage stehendes Verhältnis untersuchen zu können, wird zuerst untersucht, ob es ein solches Verhältnis überhaupt gibt und mit welchen Methoden und unter welchen Voraussetzungen der geschriebene Raum und der erlebbare Raum in Bezug zueinander gesetzt werden könnten, und wie dieser Bezug darstellbar wäre. Weiterführend wird darüber nachgedacht, ob der Raum, der durch erzählende Literatur beim Leser erzeugt wird, solcherart dargestellt werden kann, dass die erzählte Stadt im alltäglichen Raum erfahrbar wird. Die These, dass die, durch literarische Formung entstehenden, Räume mit der Wirklichkeit in einem Verhältnis stehen, das von Seiten der Architektur untersucht und dargestellt werden kann, führt zu der Frage nach der Verbindung von Sprache, Raum und Stadt. Kann literarischen Räumen ein Wirklichkeitsbezug zugesprochen werden , und kann des Weiteren die sprachlich fiktionalisiert dargestellte Stadt als Gedächtnisspeicher für den Urbanismus und die Architektur nutzbar gemacht werden? Welches Wissen können Architektur und Urbanismus aus der Auseinandersetzung mit erzählten Räumen der Stadt generieren, und wie lassen sich dafür literarische Räume und reale Räume in Bezug setzen und letztendlich darstellen?

    AB - Vorliegende Arbeit verfolgt die Frage nach den Zusammenhängen von realen Räumen und fiktiven Räumen. Präzise gesagt: Diese Arbeit untersucht das Verhältnis von städtischen Räumen in der empirischen, täglich erlebbaren Welt zu ihren Gegenstücken in erzählenden Texten unter der Prämisse, dass Raum in „literarischen Texten, nicht nur Ort der Handlung, sondern stets auch kultureller Bedeutungsträger [ist]“ . Um ein solches in Frage stehendes Verhältnis untersuchen zu können, wird zuerst untersucht, ob es ein solches Verhältnis überhaupt gibt und mit welchen Methoden und unter welchen Voraussetzungen der geschriebene Raum und der erlebbare Raum in Bezug zueinander gesetzt werden könnten, und wie dieser Bezug darstellbar wäre. Weiterführend wird darüber nachgedacht, ob der Raum, der durch erzählende Literatur beim Leser erzeugt wird, solcherart dargestellt werden kann, dass die erzählte Stadt im alltäglichen Raum erfahrbar wird. Die These, dass die, durch literarische Formung entstehenden, Räume mit der Wirklichkeit in einem Verhältnis stehen, das von Seiten der Architektur untersucht und dargestellt werden kann, führt zu der Frage nach der Verbindung von Sprache, Raum und Stadt. Kann literarischen Räumen ein Wirklichkeitsbezug zugesprochen werden , und kann des Weiteren die sprachlich fiktionalisiert dargestellte Stadt als Gedächtnisspeicher für den Urbanismus und die Architektur nutzbar gemacht werden? Welches Wissen können Architektur und Urbanismus aus der Auseinandersetzung mit erzählten Räumen der Stadt generieren, und wie lassen sich dafür literarische Räume und reale Räume in Bezug setzen und letztendlich darstellen?

    KW - Literatur

    KW - Architektur

    KW - Berlin

    KW - Bachelard

    KW - Bachtin

    KW - Foucault

    KW - Paris

    KW - Narration

    KW - Stadt

    KW - Raumtheorie

    KW - Literaturtheorie

    M3 - Dissertation

    ER -