Methods to increase the residual bearing capacity of glass

    Project: Research project

    Description

    DEFINITION DER RESTTRAGFÄHIGKEIT:
    Die Forderung, dass bestimmte Konstruktionen auch im Fall eines Glasbruches eine gewisse verbleibende Tragfähigkeit aufweisen müssen, wird mit dem Begriff "Resttragfähigkeit" umschrieben. Aus dieser Sicherheitsanforderung kann man die in den Richtlinien geforderte Verwendung von Verbundsicherheitsglas (VSG) im Überkopfbereich ableiten. Mit der Polyvinylbutyral (PVB)-Folie als Zwischenschicht im VSG erreicht man die Resttragfähigkeit. Bei am Glasrand linienförmig gelagerten Scheiben besteht hingegen mit zunehmender Stützweite die Gefahr, dass bei ungünstigem Rissverlauf die gebrochene Verbundsicherheitsglas-Tafel infolge zu starker Durchbiegungen von den Auflagern rutschen. VSG aus Einscheibensicherheitsglas (ESG) kann beim Bruch beider Scheiben auch bei punktförmiger Lagerung über durch Glasbohrungen geführte Klemmtellerhalter kein ausreichendes Resttragverhalten aufweisen.
    KONZEPT ZUR ERHÖHUNG DER RESTTRAGFÄHIGKEIT:
    Bei linienförmig gelagerten Gläsern wird ein Gewebe aus Edelstahl oder Kunststoff in die PVB-Folie der VSG-Scheibe eingebettet. An dem herausragenden Teil des Gewebes ist eine Befestigungsleiste angebracht, mit dieser das Gewebe an der Unterkonstruktion befestigt werden kann. Bei punktförmiger gelagerten Gläsern wird ebenso ein Gewebe aus Edelstahl oder Kunststoff in die PVB-Folie eingebettet. An dem hineinragenden Teil des Gewebes ist ein Verstärkungsring angebracht, durch dessen Öffnung der Glashalter montiert werden kann.
    StatusFinished
    Effective start/end date1/08/0230/09/06