ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH

Andreas Müller, Richard Heimrath, Christian Halmdienst

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschung

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht die mittel- bis langfristigen Perspektiven von netzgekoppelter Solarthermie in Österreich. Dazu wird einerseits der Frage nachgegangen, wo und unter welchen Rahmenbedingungen eine Fernwärmeversorgung in Österreich sinnvoll darstellbar ist. Dazu wird insbesondere der Rolle der sinkenden Wärmenachfragedichten durch die zunehmende Energieeffizienzsteigerung im Gebäudesektor nachgegangen. Zum anderen wird untersucht, in welchem Ausmaß und unter welchen technischen Rahmenbedingungen solarthermisch bereitgestellte Wärme in Wärmenetzen integriert werden kann.
Die Analysen ergeben ein Kostenoptimum bei solaren Deckungsgraden von 12 % bis 22 %. Wird eine Reduktion des Wärmebedarfes um etwa 50 % unterstellt, so wird das Kostenoptimum hin zu höheren Deckungsgraden verschoben und liegt durchschnittlich bei solaren Deckungsgraden in der Größenordnung von etwa 25 %. In einem solchen Szenario wären etwa 13 TWh mit Fernwärmenetzkosten von unter 20 €/MWh sinnvoll versorgbar. Werden keine weiteren Einschränkungen betrachtet, lässt sich daraus ein langfristiges Potenzial für die solarthermisch erzeugte Wärme in Wärmenetzen von etwa 2600 – 3300 GWh/a ableiten.
Originalsprachedeutsch
Seitenumfang20
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Feb 2016
Veranstaltung14. Symposium Energieinnovation: Energie für unser Europa - Technische Universität Graz, Graz, Österreich
Dauer: 10 Feb 201612 Feb 2016

Konferenz

Konferenz14. Symposium Energieinnovation
KurztitelEnInnov2016
LandÖsterreich
OrtGraz
Zeitraum10/02/1612/02/16

Fields of Expertise

  • Sustainable Systems

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Popular Scientific

Dies zitieren

Müller, A., Heimrath, R., & Halmdienst, C. (2016). ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH. Beitrag in 14. Symposium Energieinnovation, Graz, Österreich.

ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH. / Müller, Andreas; Heimrath, Richard; Halmdienst, Christian.

2016. Beitrag in 14. Symposium Energieinnovation, Graz, Österreich.

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschung

Müller, A, Heimrath, R & Halmdienst, C 2016, 'ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH' Beitrag in 14. Symposium Energieinnovation, Graz, Österreich, 10/02/16 - 12/02/16, .
Müller A, Heimrath R, Halmdienst C. ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH. 2016. Beitrag in 14. Symposium Energieinnovation, Graz, Österreich.
Müller, Andreas ; Heimrath, Richard ; Halmdienst, Christian. / ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH. Beitrag in 14. Symposium Energieinnovation, Graz, Österreich.20 S.
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TY - CONF

T1 - ZUM MÖGLICHEN BEITRAG NETZGEKOPPELTER SOLARTHERMIE IN ÖSTERREICH

AU - Müller, Andreas

AU - Heimrath, Richard

AU - Halmdienst, Christian

PY - 2016/2/12

Y1 - 2016/2/12

N2 - Der vorliegende Beitrag untersucht die mittel- bis langfristigen Perspektiven von netzgekoppelter Solarthermie in Österreich. Dazu wird einerseits der Frage nachgegangen, wo und unter welchen Rahmenbedingungen eine Fernwärmeversorgung in Österreich sinnvoll darstellbar ist. Dazu wird insbesondere der Rolle der sinkenden Wärmenachfragedichten durch die zunehmende Energieeffizienzsteigerung im Gebäudesektor nachgegangen. Zum anderen wird untersucht, in welchem Ausmaß und unter welchen technischen Rahmenbedingungen solarthermisch bereitgestellte Wärme in Wärmenetzen integriert werden kann.Die Analysen ergeben ein Kostenoptimum bei solaren Deckungsgraden von 12 % bis 22 %. Wird eine Reduktion des Wärmebedarfes um etwa 50 % unterstellt, so wird das Kostenoptimum hin zu höheren Deckungsgraden verschoben und liegt durchschnittlich bei solaren Deckungsgraden in der Größenordnung von etwa 25 %. In einem solchen Szenario wären etwa 13 TWh mit Fernwärmenetzkosten von unter 20 €/MWh sinnvoll versorgbar. Werden keine weiteren Einschränkungen betrachtet, lässt sich daraus ein langfristiges Potenzial für die solarthermisch erzeugte Wärme in Wärmenetzen von etwa 2600 – 3300 GWh/a ableiten.

AB - Der vorliegende Beitrag untersucht die mittel- bis langfristigen Perspektiven von netzgekoppelter Solarthermie in Österreich. Dazu wird einerseits der Frage nachgegangen, wo und unter welchen Rahmenbedingungen eine Fernwärmeversorgung in Österreich sinnvoll darstellbar ist. Dazu wird insbesondere der Rolle der sinkenden Wärmenachfragedichten durch die zunehmende Energieeffizienzsteigerung im Gebäudesektor nachgegangen. Zum anderen wird untersucht, in welchem Ausmaß und unter welchen technischen Rahmenbedingungen solarthermisch bereitgestellte Wärme in Wärmenetzen integriert werden kann.Die Analysen ergeben ein Kostenoptimum bei solaren Deckungsgraden von 12 % bis 22 %. Wird eine Reduktion des Wärmebedarfes um etwa 50 % unterstellt, so wird das Kostenoptimum hin zu höheren Deckungsgraden verschoben und liegt durchschnittlich bei solaren Deckungsgraden in der Größenordnung von etwa 25 %. In einem solchen Szenario wären etwa 13 TWh mit Fernwärmenetzkosten von unter 20 €/MWh sinnvoll versorgbar. Werden keine weiteren Einschränkungen betrachtet, lässt sich daraus ein langfristiges Potenzial für die solarthermisch erzeugte Wärme in Wärmenetzen von etwa 2600 – 3300 GWh/a ableiten.

M3 - Paper

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