Wie richtig sind Lidarmessungen der Ozonverteilung?

C. Weitkamp, G. Baumbach, K.-H. Becker, S. Braun-Schoen, H. Burger, Stoyan Dinev, R. Fabian, S. Frey, K. Fritzsche, K. Glaser, J. Glauer, F. Herb, F. Immler, W. Junkermann, H.J. Kanter, C. Lindemann, Armin Löscher, V.A. Mohnen, D. Möller, B. NeidhartR. Olariu, E. Reimer, V. Schmidt, G. Schubert, M. Spittler, U. Vogt, D. Weidauer, Laurentius Windholz, L. Wöste

Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikel

Abstract

Der Vergleich von Ozon-Vertikalprofilen, die mit vier Lidarsystemen aufgenommen wurden, mit In-situ-Messungen nach der UV-Absorptions- und der Chemilumineszenzmethode auf einem Flugzeug, einem Fesselballon und einem Hochhaus zeigen gute Übereinstimmung, wenn die Lidarsysteme nach den Richtlinien der Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) im VDI und DIN betrieben werden; in der Tendenz ist eine geringe systematische Abweichung der Lidardaten gegenüber den In-situ-Daten nach unten zu erkennen, deren Ursache noch unklar ist. Bei der quantitativen Bewertung muss die sich aus den Unterschieden der In-situ-Ergebnisse untereinander ergebende, beträchtliche natürliche Variation der Ozonkonzentration in der unteren Troposphäre berücksichtigt werden. Die besten Resultate werden erzielt, wenn Datensätze, während deren Aufnahme infolge von Nebelschwaden oder Wolken steile Gradienten des Rückstreukoeffizienten vorlagen, mit einem speziellen Algorithmus oder von einem erfahrenen Operateur von der Auswertung ausgeschlossen werden.
Originalsprachedeutsch
Seiten (von - bis)279-284
FachzeitschriftGefahrstoffe, Reinhaltung der Luft
Jahrgang60
Ausgabenummer7/8
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2000

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