Verkehrskonzept Radkersburger Bahn: Untersuchung zu den langfristigen Potenzialen, verkehrlichen und infrastrukturellen Entwicklungsmöglichkeiten der Radkersburger Bahn

Publikation: Buch/Bericht/KonferenzbandBericht für AuftraggeberForschungBegutachtung

Abstract

Am 7.3.2016 erhielten die Institute für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft sowie für Straßen- und Verkehrswesen der Technischen Universität Graz von der ÖBB-Infrastruktur AG den Auftrag zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes zur Prüfung des Weiterbetriebes bzw. der Entwicklung der Infrastruktur der Radkersburger Bahn.
Im Rahmen dieser Verkehrsuntersuchung wurde, basierend auf den Überlegungen der ÖBB zum Weiterbetrieb von Regionalbahnen nach 2019, eine Studie zu den langfristigen Potentialen, technischen und verkehrlichen Entwicklungsmöglichkeiten und der Mobilitätsbedeutung der Radkersburger Bahn für das Jahr 2030 erarbeitet.
Die Aufgabenstellung der vorliegenden Studie beinhaltet neben der Erhebung der verkehrlichen und wirtschaftlichen Potentiale der Radkersburger Bahn eine Gegenüberstellung von Weiterführung des Bahnbetriebes zur Umstellung auf reinen Busbetrieb. Die im Parallelverkehr geführte Buslinie 600 wird dabei zu einem Zubringerbus umfunktioniert. Ein detailliertes Buskonzept für diese Zubringer- bzw. Ersatzbusse ist gesondert auszuarbeiten. Die vorliegende Studie umfasst: die Berechnung des Fahrgastpotentials bei Weiterführung bzw. Attraktivierung des Angebotes, sowie Umstellung auf reinen Busverkehr die Aufarbeitung der notwendigen Maßnahmen zur Realisierung der jeweiligen Planfälle und die Aufstellung der zugehörigen Kosten. Im System Eisenbahn können Verkehrsleistungsziele durch das Marktangebot, d.h. den Fahrplan, erreicht werden. Andere Maßnahmen, wie etwa die Entwicklung der Treibstoffkosten sowie verkehrspolitische Maßnahmen, wurden nicht berücksichtigt, um die Effekte des Infrastrukturprogrammes transparent darstellen zu können. Im Planungsgebiet sind derzeit keine relevanten Maßnahmen zum Ausbau der Straßeninfrastruktur (und damit verbundene Fahrzeitverkürzungen auf der Straße) vorgesehen. Damit sind weitere, über das nachgewiesene Ausmaß hinausgehende Steigerungen des schienen-gebundenen ÖV zu erwarten.
Zur Umsetzung der genannten Zielvorgaben wurden folgende Arbeitsschritte definiert: Fahrplanmäßiges bzw. infrastrukturelles Potential – Nachfrageanalyse – wirt-schaftliche Bewertung – systematische Bewertung/Ausscheiden der Planfälle.
Originalsprachedeutsch
VerlagEigenverlag
AuftraggeberÖBB-Infrastruktur AG, Asset Management und Strategische Planung
Seitenumfang134
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Mai 2017

Schlagwörter

  • Fahrplanerstellung
  • Eisenbahninfrastruktur
  • Nachfrageorientiert
  • Eisenbahnbetrieb
  • Öffentlicher Verkehr
  • Verkehrsmodell

ASJC Scopus subject areas

  • !!Civil and Structural Engineering

Fields of Expertise

  • Sustainable Systems

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  • Application

Dies zitieren

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TY - BOOK

T1 - Verkehrskonzept Radkersburger Bahn

T2 - Untersuchung zu den langfristigen Potenzialen, verkehrlichen und infrastrukturellen Entwicklungsmöglichkeiten der Radkersburger Bahn

AU - Veit, Peter

AU - Fellendorf, Martin

AU - Smoliner, Martin

AU - Hofer, Karl

AU - Walter, Stefan

PY - 2017/5/12

Y1 - 2017/5/12

N2 - Am 7.3.2016 erhielten die Institute für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft sowie für Straßen- und Verkehrswesen der Technischen Universität Graz von der ÖBB-Infrastruktur AG den Auftrag zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes zur Prüfung des Weiterbetriebes bzw. der Entwicklung der Infrastruktur der Radkersburger Bahn.Im Rahmen dieser Verkehrsuntersuchung wurde, basierend auf den Überlegungen der ÖBB zum Weiterbetrieb von Regionalbahnen nach 2019, eine Studie zu den langfristigen Potentialen, technischen und verkehrlichen Entwicklungsmöglichkeiten und der Mobilitätsbedeutung der Radkersburger Bahn für das Jahr 2030 erarbeitet.Die Aufgabenstellung der vorliegenden Studie beinhaltet neben der Erhebung der verkehrlichen und wirtschaftlichen Potentiale der Radkersburger Bahn eine Gegenüberstellung von Weiterführung des Bahnbetriebes zur Umstellung auf reinen Busbetrieb. Die im Parallelverkehr geführte Buslinie 600 wird dabei zu einem Zubringerbus umfunktioniert. Ein detailliertes Buskonzept für diese Zubringer- bzw. Ersatzbusse ist gesondert auszuarbeiten. Die vorliegende Studie umfasst: die Berechnung des Fahrgastpotentials bei Weiterführung bzw. Attraktivierung des Angebotes, sowie Umstellung auf reinen Busverkehr die Aufarbeitung der notwendigen Maßnahmen zur Realisierung der jeweiligen Planfälle und die Aufstellung der zugehörigen Kosten. Im System Eisenbahn können Verkehrsleistungsziele durch das Marktangebot, d.h. den Fahrplan, erreicht werden. Andere Maßnahmen, wie etwa die Entwicklung der Treibstoffkosten sowie verkehrspolitische Maßnahmen, wurden nicht berücksichtigt, um die Effekte des Infrastrukturprogrammes transparent darstellen zu können. Im Planungsgebiet sind derzeit keine relevanten Maßnahmen zum Ausbau der Straßeninfrastruktur (und damit verbundene Fahrzeitverkürzungen auf der Straße) vorgesehen. Damit sind weitere, über das nachgewiesene Ausmaß hinausgehende Steigerungen des schienen-gebundenen ÖV zu erwarten.Zur Umsetzung der genannten Zielvorgaben wurden folgende Arbeitsschritte definiert: Fahrplanmäßiges bzw. infrastrukturelles Potential – Nachfrageanalyse – wirt-schaftliche Bewertung – systematische Bewertung/Ausscheiden der Planfälle.

AB - Am 7.3.2016 erhielten die Institute für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft sowie für Straßen- und Verkehrswesen der Technischen Universität Graz von der ÖBB-Infrastruktur AG den Auftrag zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes zur Prüfung des Weiterbetriebes bzw. der Entwicklung der Infrastruktur der Radkersburger Bahn.Im Rahmen dieser Verkehrsuntersuchung wurde, basierend auf den Überlegungen der ÖBB zum Weiterbetrieb von Regionalbahnen nach 2019, eine Studie zu den langfristigen Potentialen, technischen und verkehrlichen Entwicklungsmöglichkeiten und der Mobilitätsbedeutung der Radkersburger Bahn für das Jahr 2030 erarbeitet.Die Aufgabenstellung der vorliegenden Studie beinhaltet neben der Erhebung der verkehrlichen und wirtschaftlichen Potentiale der Radkersburger Bahn eine Gegenüberstellung von Weiterführung des Bahnbetriebes zur Umstellung auf reinen Busbetrieb. Die im Parallelverkehr geführte Buslinie 600 wird dabei zu einem Zubringerbus umfunktioniert. Ein detailliertes Buskonzept für diese Zubringer- bzw. Ersatzbusse ist gesondert auszuarbeiten. Die vorliegende Studie umfasst: die Berechnung des Fahrgastpotentials bei Weiterführung bzw. Attraktivierung des Angebotes, sowie Umstellung auf reinen Busverkehr die Aufarbeitung der notwendigen Maßnahmen zur Realisierung der jeweiligen Planfälle und die Aufstellung der zugehörigen Kosten. Im System Eisenbahn können Verkehrsleistungsziele durch das Marktangebot, d.h. den Fahrplan, erreicht werden. Andere Maßnahmen, wie etwa die Entwicklung der Treibstoffkosten sowie verkehrspolitische Maßnahmen, wurden nicht berücksichtigt, um die Effekte des Infrastrukturprogrammes transparent darstellen zu können. Im Planungsgebiet sind derzeit keine relevanten Maßnahmen zum Ausbau der Straßeninfrastruktur (und damit verbundene Fahrzeitverkürzungen auf der Straße) vorgesehen. Damit sind weitere, über das nachgewiesene Ausmaß hinausgehende Steigerungen des schienen-gebundenen ÖV zu erwarten.Zur Umsetzung der genannten Zielvorgaben wurden folgende Arbeitsschritte definiert: Fahrplanmäßiges bzw. infrastrukturelles Potential – Nachfrageanalyse – wirt-schaftliche Bewertung – systematische Bewertung/Ausscheiden der Planfälle.

KW - Fahrplanerstellung

KW - Eisenbahninfrastruktur

KW - Nachfrageorientiert

KW - Eisenbahnbetrieb

KW - Öffentlicher Verkehr

KW - Verkehrsmodell

M3 - Bericht für Auftraggeber

BT - Verkehrskonzept Radkersburger Bahn

PB - Eigenverlag

ER -