Schallabsorptionspotential urbaner Fassadensysteme

Publikation: StudienabschlussarbeitMasterarbeitForschung

Abstract

Bei der Lärmminderung und Ruhevorsorge im urbanen Raum handelt es sich um integrale und interdisziplinäre Aufgaben. In Bezug auf den Beitrag den Fassaden hierfür leisten können, wird zumeist an deren Wirkung am Ausbreitungsweg als Schallschirm oder am Immissionsort als Schalldämmelement gedacht. Die Zielsetzung dieser Masterarbeit besteht in der Analyse des Akustik-Potentials von Fassaden hinsichtlich ihres Schallabsorptionsvermögens. Dazu werden Fassadensysteme und technische Schallabsorber gegenübergestellt, um gemeinsame Gestaltungsmerkmale und -optionen zu finden.
Zur Evaluierung der Schallabsorptionswirkung von Hüllkonstruktionen und Wärmedämmstoffen wurden Messungen des Absorptionsgrades in einem quadratischen Impedanzrohr und des Strömungswiderstandes mithilfe des Luftwechselstromverfahrens durchgeführt. Die so gewonnenen Messdaten werden mit dem Ergebnis einer computergestützten Modellierung und dem Verkehrslärmspektrum verglichen. Für diese Berechnungen dienen die Modelle poröser Absorber, Platten-, Loch- und Schlitzplattenresonator als Grundlage.
Zu den beispielhaft untersuchten Dämmstoffen gehören Steinwolle, Holzweichfaser, Holzwolle, Blähperlit, Mineralschaum, Schaumglas, REAPOR®, EPS und PU-Schaum. Ferner werden die akustischen Eigenschaften von Wärmedämmverbundsystemen und von Konstruktionsbestandteilen mehrschaliger Fassadensysteme, wie z.B. Unterdeck- bzw. Unterspannbahnen, Lochbleche, mikroperforierte Bleche sowie Gabionen mit Schaumglasschotterfüllung, ermittelt.
Abschließend werden mögliche Maßnahmen zur Aktivierung oder Verbesserung der Absorption einzelner Systeme behandelt, sowie ein Ausblick auf weitere mögliche Systeme gegeben.
Originalsprachedeutsch
QualifikationMaster of Science
Gradverleihende Hochschule
  • Institut für Hochbau (2190)
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Kautsch, Peter, Betreuer
  • Leistner, Philip, Betreuer, Externe Person
Förderer
PublikationsstatusVeröffentlicht - Jan 2017

Dies zitieren

Schallabsorptionspotential urbaner Fassadensysteme. / Vavrik-Kirchsteiger, Selina.

2017. 157 S.

Publikation: StudienabschlussarbeitMasterarbeitForschung

Vavrik-Kirchsteiger, S 2017, 'Schallabsorptionspotential urbaner Fassadensysteme', Master of Science, Institut für Hochbau (2190).
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TY - THES

T1 - Schallabsorptionspotential urbaner Fassadensysteme

AU - Vavrik-Kirchsteiger, Selina

PY - 2017/1

Y1 - 2017/1

N2 - Bei der Lärmminderung und Ruhevorsorge im urbanen Raum handelt es sich um integrale und interdisziplinäre Aufgaben. In Bezug auf den Beitrag den Fassaden hierfür leisten können, wird zumeist an deren Wirkung am Ausbreitungsweg als Schallschirm oder am Immissionsort als Schalldämmelement gedacht. Die Zielsetzung dieser Masterarbeit besteht in der Analyse des Akustik-Potentials von Fassaden hinsichtlich ihres Schallabsorptionsvermögens. Dazu werden Fassadensysteme und technische Schallabsorber gegenübergestellt, um gemeinsame Gestaltungsmerkmale und -optionen zu finden.Zur Evaluierung der Schallabsorptionswirkung von Hüllkonstruktionen und Wärmedämmstoffen wurden Messungen des Absorptionsgrades in einem quadratischen Impedanzrohr und des Strömungswiderstandes mithilfe des Luftwechselstromverfahrens durchgeführt. Die so gewonnenen Messdaten werden mit dem Ergebnis einer computergestützten Modellierung und dem Verkehrslärmspektrum verglichen. Für diese Berechnungen dienen die Modelle poröser Absorber, Platten-, Loch- und Schlitzplattenresonator als Grundlage.Zu den beispielhaft untersuchten Dämmstoffen gehören Steinwolle, Holzweichfaser, Holzwolle, Blähperlit, Mineralschaum, Schaumglas, REAPOR®, EPS und PU-Schaum. Ferner werden die akustischen Eigenschaften von Wärmedämmverbundsystemen und von Konstruktionsbestandteilen mehrschaliger Fassadensysteme, wie z.B. Unterdeck- bzw. Unterspannbahnen, Lochbleche, mikroperforierte Bleche sowie Gabionen mit Schaumglasschotterfüllung, ermittelt.Abschließend werden mögliche Maßnahmen zur Aktivierung oder Verbesserung der Absorption einzelner Systeme behandelt, sowie ein Ausblick auf weitere mögliche Systeme gegeben.

AB - Bei der Lärmminderung und Ruhevorsorge im urbanen Raum handelt es sich um integrale und interdisziplinäre Aufgaben. In Bezug auf den Beitrag den Fassaden hierfür leisten können, wird zumeist an deren Wirkung am Ausbreitungsweg als Schallschirm oder am Immissionsort als Schalldämmelement gedacht. Die Zielsetzung dieser Masterarbeit besteht in der Analyse des Akustik-Potentials von Fassaden hinsichtlich ihres Schallabsorptionsvermögens. Dazu werden Fassadensysteme und technische Schallabsorber gegenübergestellt, um gemeinsame Gestaltungsmerkmale und -optionen zu finden.Zur Evaluierung der Schallabsorptionswirkung von Hüllkonstruktionen und Wärmedämmstoffen wurden Messungen des Absorptionsgrades in einem quadratischen Impedanzrohr und des Strömungswiderstandes mithilfe des Luftwechselstromverfahrens durchgeführt. Die so gewonnenen Messdaten werden mit dem Ergebnis einer computergestützten Modellierung und dem Verkehrslärmspektrum verglichen. Für diese Berechnungen dienen die Modelle poröser Absorber, Platten-, Loch- und Schlitzplattenresonator als Grundlage.Zu den beispielhaft untersuchten Dämmstoffen gehören Steinwolle, Holzweichfaser, Holzwolle, Blähperlit, Mineralschaum, Schaumglas, REAPOR®, EPS und PU-Schaum. Ferner werden die akustischen Eigenschaften von Wärmedämmverbundsystemen und von Konstruktionsbestandteilen mehrschaliger Fassadensysteme, wie z.B. Unterdeck- bzw. Unterspannbahnen, Lochbleche, mikroperforierte Bleche sowie Gabionen mit Schaumglasschotterfüllung, ermittelt.Abschließend werden mögliche Maßnahmen zur Aktivierung oder Verbesserung der Absorption einzelner Systeme behandelt, sowie ein Ausblick auf weitere mögliche Systeme gegeben.

M3 - Masterarbeit

ER -