Performance-based Design am Beispiel Ökobeton

Joachim Juhart, Gheorghe Alexandru David, Elke Krischey, Alexander Passer, Florian Mittermayr

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschung

Abstract

Mit innovativer Betontechnologie ist es möglich, die Treibhausgasemissionen (global warming potential, GWP) und den Primärenergiebedarf (PE) des weltweit am meisten verwendeten Baustoffs - nämlich Normalbeton - zu verringern. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie entsprechende "Ökobetone" entwickelt werden können. Dafür wird eine neue Methodenkombination "Me-S-S" eingesetzt, die auf Packungsdichteoptimierung und der Auswahl geeigneter, lokal verfügbarer Mikro- und "Eco-Füller" beruht. Optimierte Ökobeton-Mischungen weisen einen geringeren Wasserbedarf als Standard-Betonmischungen für die gleiche Verarbeitbarkeit auf. So kann der Zementgehalt bei gleichbleibendem oder leicht erhöhtem Wasser/Bindemittel-Wert verringert werden und die Effizienz von Portlandzementklinker wird gesteigert. Es wurde in einem umfangreichen Testprogramm nach dem "Prinzip gleichwertiger Leistungsfähigkeit" (equivalent concrete performance concept, ECPC) nachgewiesen, dass Ökobetone eine gleichwertige Verarbeitbarkeit, Festigkeit und Beständigkeit gegen Umwelteinwirkungen wie zwei typische Standard-Betone für Fertigteile uze. für Infrastrukturbauwerke aufweisen. GWP konnte um bis zu 30% und PE um bis zu 14% im Vergleich zu Standardbeton reduziert werden.
Originalsprachedeutsch
Seitenumfang12
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2016
Veranstaltung3. Grazer Betonkolloquium - Campus Alte Technik, Graz, Österreich
Dauer: 29 Sep 201630 Sep 2016

Konferenz

Konferenz3. Grazer Betonkolloquium
LandÖsterreich
OrtGraz
Zeitraum29/09/1630/09/16

Fields of Expertise

  • Sustainable Systems

Dies zitieren

Juhart, J., David, G. A., Krischey, E., Passer, A., & Mittermayr, F. (2016). Performance-based Design am Beispiel Ökobeton. Beitrag in 3. Grazer Betonkolloquium, Graz, Österreich.

Performance-based Design am Beispiel Ökobeton. / Juhart, Joachim; David, Gheorghe Alexandru; Krischey, Elke; Passer, Alexander; Mittermayr, Florian.

2016. Beitrag in 3. Grazer Betonkolloquium, Graz, Österreich.

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschung

Juhart, J, David, GA, Krischey, E, Passer, A & Mittermayr, F 2016, 'Performance-based Design am Beispiel Ökobeton' Beitrag in 3. Grazer Betonkolloquium, Graz, Österreich, 29/09/16 - 30/09/16, .
Juhart J, David GA, Krischey E, Passer A, Mittermayr F. Performance-based Design am Beispiel Ökobeton. 2016. Beitrag in 3. Grazer Betonkolloquium, Graz, Österreich.
Juhart, Joachim ; David, Gheorghe Alexandru ; Krischey, Elke ; Passer, Alexander ; Mittermayr, Florian. / Performance-based Design am Beispiel Ökobeton. Beitrag in 3. Grazer Betonkolloquium, Graz, Österreich.12 S.
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TY - CONF

T1 - Performance-based Design am Beispiel Ökobeton

AU - Juhart, Joachim

AU - David, Gheorghe Alexandru

AU - Krischey, Elke

AU - Passer, Alexander

AU - Mittermayr, Florian

PY - 2016

Y1 - 2016

N2 - Mit innovativer Betontechnologie ist es möglich, die Treibhausgasemissionen (global warming potential, GWP) und den Primärenergiebedarf (PE) des weltweit am meisten verwendeten Baustoffs - nämlich Normalbeton - zu verringern. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie entsprechende "Ökobetone" entwickelt werden können. Dafür wird eine neue Methodenkombination "Me-S-S" eingesetzt, die auf Packungsdichteoptimierung und der Auswahl geeigneter, lokal verfügbarer Mikro- und "Eco-Füller" beruht. Optimierte Ökobeton-Mischungen weisen einen geringeren Wasserbedarf als Standard-Betonmischungen für die gleiche Verarbeitbarkeit auf. So kann der Zementgehalt bei gleichbleibendem oder leicht erhöhtem Wasser/Bindemittel-Wert verringert werden und die Effizienz von Portlandzementklinker wird gesteigert. Es wurde in einem umfangreichen Testprogramm nach dem "Prinzip gleichwertiger Leistungsfähigkeit" (equivalent concrete performance concept, ECPC) nachgewiesen, dass Ökobetone eine gleichwertige Verarbeitbarkeit, Festigkeit und Beständigkeit gegen Umwelteinwirkungen wie zwei typische Standard-Betone für Fertigteile uze. für Infrastrukturbauwerke aufweisen. GWP konnte um bis zu 30% und PE um bis zu 14% im Vergleich zu Standardbeton reduziert werden.

AB - Mit innovativer Betontechnologie ist es möglich, die Treibhausgasemissionen (global warming potential, GWP) und den Primärenergiebedarf (PE) des weltweit am meisten verwendeten Baustoffs - nämlich Normalbeton - zu verringern. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie entsprechende "Ökobetone" entwickelt werden können. Dafür wird eine neue Methodenkombination "Me-S-S" eingesetzt, die auf Packungsdichteoptimierung und der Auswahl geeigneter, lokal verfügbarer Mikro- und "Eco-Füller" beruht. Optimierte Ökobeton-Mischungen weisen einen geringeren Wasserbedarf als Standard-Betonmischungen für die gleiche Verarbeitbarkeit auf. So kann der Zementgehalt bei gleichbleibendem oder leicht erhöhtem Wasser/Bindemittel-Wert verringert werden und die Effizienz von Portlandzementklinker wird gesteigert. Es wurde in einem umfangreichen Testprogramm nach dem "Prinzip gleichwertiger Leistungsfähigkeit" (equivalent concrete performance concept, ECPC) nachgewiesen, dass Ökobetone eine gleichwertige Verarbeitbarkeit, Festigkeit und Beständigkeit gegen Umwelteinwirkungen wie zwei typische Standard-Betone für Fertigteile uze. für Infrastrukturbauwerke aufweisen. GWP konnte um bis zu 30% und PE um bis zu 14% im Vergleich zu Standardbeton reduziert werden.

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