Intramyokardiale Elektrogramme zur nichtinvasiven Abstossungsueberwachung nach Herztransplantation

Publikation: StudienabschlussarbeitDissertation

Abstract

In der Arbeit wird eine neue, nichtinvasive Methode zur Abstossungsueberwachung bei Patienten nach Herztransplantation entwickelt und ein System beschrieben, mit dessen Hilfe diese Methode in der klinischen Praxis anwendbar ist. Die Methode basiert auf der Aufzeichnung und der Analyse von intramyokardialen Elektrogrammen, die mit implantierten, telemetriefaehigen Herzschrittmachern gewonnen und einer Signalverarbeitung zugefuehrt werden. Neben Elektrogrammen von spontanen Herzschlaegen werden in der vorliegenden Arbeit erstmals auch evozierte Signale fuer die Abstossungsueberwachung verwendet, die mittels der Herzschrittmacher stimuliert werden. Aus beiden Arten von Elektrogrammen werden Kennwerte errechnet, die eine Aussage ueber den elektrophysiologischen Status, und in Verbindung mit weiteren klinischen Daten, auch ueber den immunologischen Status des transplantierten Herzens erlauben. Dies ermoeglicht eine Reduktion der Anzahl der Endomyokardialbiopsien, die zur sicheren Abstossungsueberwachung notwendig sind, und damit eine weniger invasive und kostenguenstigere Patientennachsorge. Die technische Umsetzung der Methode beruht auf dem Prinzip der Fernbefundung mittels eines ueber das Internet erreichbaren Rechners.
Originalsprachedeutsch
QualifikationDoktor der Technik
Gradverleihende Hochschule
  • Technische Universität Graz (90000)
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Hutten, Helmut, Betreuer
  • Schaldach, M., Betreuer, Externe Person
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Okt 1996

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