Integration von Umweltwirkungen im öffentlichen Beschaffungsprozess am Beispiel der Eisenbahn

Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikel

Abstract

Auf dem Weg zur Klimaneutralität haben sich die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zum Ziel gesetzt, durch Produkte und Dienstleistungen verursachte Umweltwirkungen in den Beschaffungsprozess zu integrieren. Das hier vorgestellte Modell, welches in Zusammenarbeit zwischen ÖBB und technischer Universität Graz erarbeitet wurde, ermöglicht die produktspezifische Berechnung der verursachten Umweltwirkungen von Produktion, Errichtung und Nutzungsphase im Rahmen der Angebotsabgabe. Diese
Umweltwirkungen werden monetarisiert und in die Total Cost of Ownership (TCO) integriert, womit sie direkten Eingang in den Vergabeprozess finden. So wird eine Möglichkeit geschaffen, die klimarelevanten Vorteile emissionsarmer Produkte und Dienstleistungen als Kostenfaktor direkt im Beschaffungsprozess zu berücksichtigen und damit Innovationen anbietender Unternehmen zu fördern.
Originalsprachedeutsch
Seitenumfang12
FachzeitschriftZEVrail
Jahrgang145
Ausgabenummer5
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

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