Fahrverhalten für automatisierte Fahrfunktionen - Müssen sich Algorithmen wie Fahrer anpassen?

Martin Schabauer, Paul Karoshi, Markus Ager, Cornelia Lex

Publikation: KonferenzbeitragPaper

Abstract

Für die Mobilität von morgen gibt es viele Visionen. Ganz egal, ob der Mensch lenkt, das Fahrzeug zukünftig selbst oder auch die Infrastruktur von außen in die Steuerung des Fahrzeugs eingreift – wie das Fahrzeug auf Eingaben reagiert, hängt stark von veränderlichen Parametern wie der Beladung oder dem Reifen- und Fahrbahnzustand ab. Mit steigendem Automatisierungsgrad wird kein menschlicher Fahrer mehr benötigt. Der Fahrzeuglenker wird zum „Beifahrer“ der automatisierten Fahrfunktion. Wie erfahrene Fahrerinnen und Fahrer, die sich schnell auf Änderung des Fahrzeugverhaltens einstellen können, müssen auch die Regelungen in automatisierten Fahrfunktionen lernen, das Fahrverhalten abzuschätzen und darauf zu reagieren. Nur so wird es möglich sein, in normalen Verkehrssituationen so komfortabel wie möglich für die Insassen zu reagieren, und in Notsituationen mögliche Kollisionen zu verhindern. In diesem Beitrag wird anhand der Automatisierung eines Fahrstreifenwechselmanövers auf essenzielle Einflussgrößen eingegangen, welche das Fahrzeugverhalten maßgeblich bestimmen. Des Weiteren werden Methoden zur Identifikation dieser Größen anschaulich präsentiert.
Originalsprachedeutsch
Seiten1-26
Seitenumfang26
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Okt 2017
Veranstaltung15. OEAMTC Symposium "Reifen und Fahrwerk" - TU Wien, Wien, Österreich
Dauer: 10 Okt 201710 Okt 2017

Konferenz

Konferenz15. OEAMTC Symposium "Reifen und Fahrwerk"
LandÖsterreich
OrtWien
Zeitraum10/10/1710/10/17

Schlagwörter

  • Automatisierte Fahrfunktionen
  • Fahrdynamik
  • Parameterschätzung

ASJC Scopus subject areas

  • Fahrzeugbau

Fields of Expertise

  • Mobility & Production

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Application

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