Evaluierung eines impulsbasierten Stoßmodells in Frontalkollisionen für die prospektive Bewertung von ADAS

Stefan Smit, Ernst Tomasch, Harald Kolk, Michael Alois Plank, Jürgen Gugler, Hannes Glaser

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschungBegutachtung

Abstract

Die flächendeckende Einführung aktiver Sicherheitssysteme erfordert die Entwicklung von Testmethoden, die es erlauben deren Potenzial zur Unfallvermeidung bzw. der Verringerung der Verletzungsschwere zu bewerten. Bisher basierte diese Bewertung hauptsächlich auf der Verringerung der Kollisionsgeschwindigkeit durch solche Systeme. Um deren Einfluss auf die Verletzungsschwere bewerten zu können, ist es erforderlich Methoden zu entwickeln, die es erlauben Parameter, die mit der Verletzungsschwere der Fahrzeuginsassen korrelieren (z.B. delta-v), schnell und zuverlässig zu bestimmen. Nachfolgend wird ein Kollisionsmodell, das auf der Impuls- und Drallerhaltung basiert, auf seine Zuverlässigkeit die Nachkollisionsparameter automatisiert zu bestimmen, untersucht. Dazu wurde die sogenannte Virtual Forward Simulation (VFS) verwendet. Rekonstruierte Realunfälle (nur Frontalkollisionen), wurden mit den vordefinierten Parametern, bzw. Algorithmen des Kollisionsmodells erneut simuliert. Im Zuge der Untersuchungen wurde festgestellt, dass dieses Stoßmodell gut dazu geeignet ist, die Parameter von sogenannten verhakten Kollisionen automatisiert zu bestimmen, während die Simulation von Abgleitkollisionen nicht zuverlässig funktioniert.
Titel in ÜbersetzungEvaluierung eines impulsbasierten Stoßmodells in Frontalkollisionen für die prospektive Bewertung von ADAS
Originalspracheenglisch
Seitenumfang10
PublikationsstatusVeröffentlicht - 19 Apr 2018
VeranstaltungTransport Research Arena 2018: A digital era for transport - Wien, Österreich
Dauer: 16 Apr 201819 Apr 2018
http://www.traconference.eu/

Konferenz

KonferenzTransport Research Arena 2018
KurztitelTRA 2018
LandÖsterreich
OrtWien
Zeitraum16/04/1819/04/18
Internetadresse

Schlagwörter

  • Fahrerassistenzsysteme
  • Unfallvermeidung
  • Effektivitätsanalyse
  • Unfallmechanik
  • Unfallrekonstruktion
  • Stoßmodell

Fields of Expertise

  • Mobility & Production

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Basic - Fundamental (Grundlagenforschung)

Dies zitieren

Evaluation of a momentum based impact model in frontal car collisions for the prospective assessment of ADAS. / Smit, Stefan; Tomasch, Ernst; Kolk, Harald; Plank, Michael Alois; Gugler, Jürgen; Glaser, Hannes.

2018. Beitrag in Transport Research Arena 2018, Wien, Österreich.

Publikation: KonferenzbeitragPaperForschungBegutachtung

Smit, S, Tomasch, E, Kolk, H, Plank, MA, Gugler, J & Glaser, H 2018, 'Evaluation of a momentum based impact model in frontal car collisions for the prospective assessment of ADAS' Beitrag in Transport Research Arena 2018, Wien, Österreich, 16/04/18 - 19/04/18, .
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TY - CONF

T1 - Evaluation of a momentum based impact model in frontal car collisions for the prospective assessment of ADAS

AU - Smit, Stefan

AU - Tomasch, Ernst

AU - Kolk, Harald

AU - Plank, Michael Alois

AU - Gugler, Jürgen

AU - Glaser, Hannes

PY - 2018/4/19

Y1 - 2018/4/19

N2 - Die flächendeckende Einführung aktiver Sicherheitssysteme erfordert die Entwicklung von Testmethoden, die es erlauben deren Potenzial zur Unfallvermeidung bzw. der Verringerung der Verletzungsschwere zu bewerten. Bisher basierte diese Bewertung hauptsächlich auf der Verringerung der Kollisionsgeschwindigkeit durch solche Systeme. Um deren Einfluss auf die Verletzungsschwere bewerten zu können, ist es erforderlich Methoden zu entwickeln, die es erlauben Parameter, die mit der Verletzungsschwere der Fahrzeuginsassen korrelieren (z.B. delta-v), schnell und zuverlässig zu bestimmen. Nachfolgend wird ein Kollisionsmodell, das auf der Impuls- und Drallerhaltung basiert, auf seine Zuverlässigkeit die Nachkollisionsparameter automatisiert zu bestimmen, untersucht. Dazu wurde die sogenannte Virtual Forward Simulation (VFS) verwendet. Rekonstruierte Realunfälle (nur Frontalkollisionen), wurden mit den vordefinierten Parametern, bzw. Algorithmen des Kollisionsmodells erneut simuliert. Im Zuge der Untersuchungen wurde festgestellt, dass dieses Stoßmodell gut dazu geeignet ist, die Parameter von sogenannten verhakten Kollisionen automatisiert zu bestimmen, während die Simulation von Abgleitkollisionen nicht zuverlässig funktioniert.

AB - Die flächendeckende Einführung aktiver Sicherheitssysteme erfordert die Entwicklung von Testmethoden, die es erlauben deren Potenzial zur Unfallvermeidung bzw. der Verringerung der Verletzungsschwere zu bewerten. Bisher basierte diese Bewertung hauptsächlich auf der Verringerung der Kollisionsgeschwindigkeit durch solche Systeme. Um deren Einfluss auf die Verletzungsschwere bewerten zu können, ist es erforderlich Methoden zu entwickeln, die es erlauben Parameter, die mit der Verletzungsschwere der Fahrzeuginsassen korrelieren (z.B. delta-v), schnell und zuverlässig zu bestimmen. Nachfolgend wird ein Kollisionsmodell, das auf der Impuls- und Drallerhaltung basiert, auf seine Zuverlässigkeit die Nachkollisionsparameter automatisiert zu bestimmen, untersucht. Dazu wurde die sogenannte Virtual Forward Simulation (VFS) verwendet. Rekonstruierte Realunfälle (nur Frontalkollisionen), wurden mit den vordefinierten Parametern, bzw. Algorithmen des Kollisionsmodells erneut simuliert. Im Zuge der Untersuchungen wurde festgestellt, dass dieses Stoßmodell gut dazu geeignet ist, die Parameter von sogenannten verhakten Kollisionen automatisiert zu bestimmen, während die Simulation von Abgleitkollisionen nicht zuverlässig funktioniert.

KW - Fahrerassistenzsysteme

KW - Unfallvermeidung

KW - Effektivitätsanalyse

KW - Unfallmechanik

KW - Unfallrekonstruktion

KW - Stoßmodell

M3 - Paper

ER -