Computer Modelling for better Health: Projektbericht

Bernhard Wieser, Martina Lang, Heimo Müller, Simone Findling, Robert Reihs, Lukas Pessl

Publikation: ArbeitspapierWorking paperForschungBegutachtung

Abstract

Das Projekt „Modelling Health“ sammelt Lösungsideen für einen „medizinischen Avatar“. Mit Hilfe eines solchen „virtuellen Gesundheits-Zwillings“ können physiologische Vorgänge von Personen simuliert werden, um Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig zu erkennen und gezielt Vorbeuge- oder Therapiemaßnahmen zu veranlassen. Die Vision eines „virtuellen Zwilling“ ist von großen Erwartungen für ein verbessertes Gesundheitssystem getragen, sie ist gleichzeitig jedoch auch eine Projektionsfläche für Ängste. Unser Ansatz wird daher von Anfang an die Frage nach der Akzeptanz eines „medizinischen Avatars“ in der häuslichen Versorgung im Rahmen von gesundem Altern in den Mittelpunkt stellen und wir werden Bedürfnisse aber auch mögliche Ursachen von Skepsis und Ablehnung analysieren und Entwicklungsstrategien konzipieren. Als leistungsstarke Interfacetechnologie eröffnen Gesundheits-Avatare eine neue Basis für medizinisches Handeln. Eine Vielzahl von Parametern (z.B. Daten von Sensoren, klinische Daten, molekulare Daten, Verhaltensdaten) können dadurch integrativ evaluiert werden, die Wirksamkeit von Behandlungen geprüft und mögliche Risikolagen für eine gezielte Krankheitsprävention angezeigt werden. Die Potentiale dieser Technologie sind enorm und werden in diesem Projekt im Kontext von „Healthy Ageing and Assisted Living“ erarbeitet und analysiert. Die Vision der umfassenden medizinischen Modellierung durch komplexe Informationstechnologien stellt ein Innovationsvorhaben großen Umfanges dar. Da ein derartiger Ansatz sensible Bereiche des Lebens und der Privatsphäre betrifft, bedarf es einer umsichtigen Vorbereitung und sorgfältiger Grundlagenforschung hinsichtlich wissenschaftlicher Umsetzbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz. Genau hier setzt das vorgeschlagene Projekt an. Es möchte durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Sozial- und Naturwissenschaften eine Wissensbasis bereitstellen auf deren Grundlage die umfassende medizinische Modellierung in silico in Angriff genommen werden kann.Konkret geht es um 1) die Charakterisierung von Nutzerprofilen für die Entwicklung von Gesundheits-Avataren einschließlich der Bewertung ihrer Akzeptanzpotentiale. Darauf aufbauend können 2) nationale und internationale F&E Strategien erarbeitet und 3) Innovationsziele für steirische Unternehmen formuliert werden.
Originalsprachedeutsch
Seiten1-15
Seitenumfang15
PublikationsstatusEingereicht - 5 Okt 2018

Schlagwörter

  • digitale Medizin
  • science and technology studies
  • Innovation
  • Technikfolgenagschätzung

ASJC Scopus subject areas

  • !!Health(social science)

Dies zitieren

Wieser, B., Lang, M., Müller, H., Findling, S., Reihs, R., & Pessl, L. (2018). Computer Modelling for better Health: Projektbericht. (S. 1-15).

Computer Modelling for better Health : Projektbericht. / Wieser, Bernhard; Lang, Martina; Müller, Heimo; Findling, Simone; Reihs, Robert; Pessl, Lukas.

2018. S. 1-15.

Publikation: ArbeitspapierWorking paperForschungBegutachtung

Wieser, B, Lang, M, Müller, H, Findling, S, Reihs, R & Pessl, L 2018 'Computer Modelling for better Health: Projektbericht' S. 1-15.
Wieser B, Lang M, Müller H, Findling S, Reihs R, Pessl L. Computer Modelling for better Health: Projektbericht. 2018 Okt 5, S. 1-15.
Wieser, Bernhard ; Lang, Martina ; Müller, Heimo ; Findling, Simone ; Reihs, Robert ; Pessl, Lukas. / Computer Modelling for better Health : Projektbericht. 2018. S. 1-15
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PY - 2018/10/5

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AB - Das Projekt „Modelling Health“ sammelt Lösungsideen für einen „medizinischen Avatar“. Mit Hilfe eines solchen „virtuellen Gesundheits-Zwillings“ können physiologische Vorgänge von Personen simuliert werden, um Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig zu erkennen und gezielt Vorbeuge- oder Therapiemaßnahmen zu veranlassen. Die Vision eines „virtuellen Zwilling“ ist von großen Erwartungen für ein verbessertes Gesundheitssystem getragen, sie ist gleichzeitig jedoch auch eine Projektionsfläche für Ängste. Unser Ansatz wird daher von Anfang an die Frage nach der Akzeptanz eines „medizinischen Avatars“ in der häuslichen Versorgung im Rahmen von gesundem Altern in den Mittelpunkt stellen und wir werden Bedürfnisse aber auch mögliche Ursachen von Skepsis und Ablehnung analysieren und Entwicklungsstrategien konzipieren. Als leistungsstarke Interfacetechnologie eröffnen Gesundheits-Avatare eine neue Basis für medizinisches Handeln. Eine Vielzahl von Parametern (z.B. Daten von Sensoren, klinische Daten, molekulare Daten, Verhaltensdaten) können dadurch integrativ evaluiert werden, die Wirksamkeit von Behandlungen geprüft und mögliche Risikolagen für eine gezielte Krankheitsprävention angezeigt werden. Die Potentiale dieser Technologie sind enorm und werden in diesem Projekt im Kontext von „Healthy Ageing and Assisted Living“ erarbeitet und analysiert. Die Vision der umfassenden medizinischen Modellierung durch komplexe Informationstechnologien stellt ein Innovationsvorhaben großen Umfanges dar. Da ein derartiger Ansatz sensible Bereiche des Lebens und der Privatsphäre betrifft, bedarf es einer umsichtigen Vorbereitung und sorgfältiger Grundlagenforschung hinsichtlich wissenschaftlicher Umsetzbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz. Genau hier setzt das vorgeschlagene Projekt an. Es möchte durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Sozial- und Naturwissenschaften eine Wissensbasis bereitstellen auf deren Grundlage die umfassende medizinische Modellierung in silico in Angriff genommen werden kann.Konkret geht es um 1) die Charakterisierung von Nutzerprofilen für die Entwicklung von Gesundheits-Avataren einschließlich der Bewertung ihrer Akzeptanzpotentiale. Darauf aufbauend können 2) nationale und internationale F&E Strategien erarbeitet und 3) Innovationsziele für steirische Unternehmen formuliert werden.

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