Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise: Ergebnisse einer Diplomarbeit

Johann Hafellner, Peter Kautsch, Wolfgang Gappmaier

Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikelForschung

Abstract

Die Anforderungen an künftige Systeme zur Temperierung von Räumen nehmen ständig zu. Eine Methode, mit der sowohl Heizen als auch Kühlen unter geringerem Energieverbrauch möglich ist, ist die Betonkernaktivierung für Deckensysteme. Durch verschiedene stationäre sowie instationäre Simulationen wurden sechs verschiedene Parameter wie Rohrdurchmesser, Achsabstand, Höhenlage der Rohre, verschiedene Materialien, das Aufbringen einer Putzschicht und verschiedene Deckendicken untersucht, die für eine Realisierung der Betonkernaktivierung in Fertigteilbauweise bauphysikalisch relevant sind und diese thermisch beeinflussen. Anhand eines Regelquerschnitts wurden Temperatur und Kennliniensteigung, die ein Indikator für die Wärmeabgabeleistung des Systems sind, bestimmt und ausgewertet. Insgesamt sind 576 stationäre Berechnungen durchgeführt und jeder einzelne Parameter mit zumindest einem anderen verglichen worden, um auf tretende und sich beeinflussende Effekte besser darstellen zu können. Für die Berechnung der instationären Ergebnisse sind 108 verschiedene Simulationen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Temperaturkurven erstellt worden, dadurch sind 51840 verschiedene Ergebnisse erhalten worden. Die Berechnungen wurden mit der Software HT-Flux durchgeführt. Die weiteren Ergebnisse sind in der Diplomarbeit „Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise“ an der TU Graz nachzulesen.
Originalsprachedeutsch
Seiten (von - bis)126-128
FachzeitschriftBeton
Jahrgang69
Ausgabenummer1739
PublikationsstatusVeröffentlicht - Apr 2019

Schlagwörter

  • Betonkernaktivierung
  • Fertigteilbauweise
  • Bauteilaktivierung
  • Deckenheizung
  • Deckenkühlung
  • Thermisch aktivierte Bauteile

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Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise : Ergebnisse einer Diplomarbeit. / Hafellner, Johann; Kautsch, Peter; Gappmaier, Wolfgang.

in: Beton, Jahrgang 69, Nr. 1739, 04.2019, S. 126-128.

Publikation: Beitrag in einer FachzeitschriftArtikelForschung

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TY - JOUR

T1 - Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise

T2 - Ergebnisse einer Diplomarbeit

AU - Hafellner, Johann

AU - Kautsch, Peter

AU - Gappmaier, Wolfgang

PY - 2019/4

Y1 - 2019/4

N2 - Die Anforderungen an künftige Systeme zur Temperierung von Räumen nehmen ständig zu. Eine Methode, mit der sowohl Heizen als auch Kühlen unter geringerem Energieverbrauch möglich ist, ist die Betonkernaktivierung für Deckensysteme. Durch verschiedene stationäre sowie instationäre Simulationen wurden sechs verschiedene Parameter wie Rohrdurchmesser, Achsabstand, Höhenlage der Rohre, verschiedene Materialien, das Aufbringen einer Putzschicht und verschiedene Deckendicken untersucht, die für eine Realisierung der Betonkernaktivierung in Fertigteilbauweise bauphysikalisch relevant sind und diese thermisch beeinflussen. Anhand eines Regelquerschnitts wurden Temperatur und Kennliniensteigung, die ein Indikator für die Wärmeabgabeleistung des Systems sind, bestimmt und ausgewertet. Insgesamt sind 576 stationäre Berechnungen durchgeführt und jeder einzelne Parameter mit zumindest einem anderen verglichen worden, um auf tretende und sich beeinflussende Effekte besser darstellen zu können. Für die Berechnung der instationären Ergebnisse sind 108 verschiedene Simulationen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Temperaturkurven erstellt worden, dadurch sind 51840 verschiedene Ergebnisse erhalten worden. Die Berechnungen wurden mit der Software HT-Flux durchgeführt. Die weiteren Ergebnisse sind in der Diplomarbeit „Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise“ an der TU Graz nachzulesen.

AB - Die Anforderungen an künftige Systeme zur Temperierung von Räumen nehmen ständig zu. Eine Methode, mit der sowohl Heizen als auch Kühlen unter geringerem Energieverbrauch möglich ist, ist die Betonkernaktivierung für Deckensysteme. Durch verschiedene stationäre sowie instationäre Simulationen wurden sechs verschiedene Parameter wie Rohrdurchmesser, Achsabstand, Höhenlage der Rohre, verschiedene Materialien, das Aufbringen einer Putzschicht und verschiedene Deckendicken untersucht, die für eine Realisierung der Betonkernaktivierung in Fertigteilbauweise bauphysikalisch relevant sind und diese thermisch beeinflussen. Anhand eines Regelquerschnitts wurden Temperatur und Kennliniensteigung, die ein Indikator für die Wärmeabgabeleistung des Systems sind, bestimmt und ausgewertet. Insgesamt sind 576 stationäre Berechnungen durchgeführt und jeder einzelne Parameter mit zumindest einem anderen verglichen worden, um auf tretende und sich beeinflussende Effekte besser darstellen zu können. Für die Berechnung der instationären Ergebnisse sind 108 verschiedene Simulationen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Temperaturkurven erstellt worden, dadurch sind 51840 verschiedene Ergebnisse erhalten worden. Die Berechnungen wurden mit der Software HT-Flux durchgeführt. Die weiteren Ergebnisse sind in der Diplomarbeit „Betonkernaktivierung für Deckensysteme in Fertigteilbauweise“ an der TU Graz nachzulesen.

KW - Betonkernaktivierung

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KW - Bauteilaktivierung

KW - Deckenheizung

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KW - Thermisch aktivierte Bauteile

M3 - Artikel

VL - 69

SP - 126

EP - 128

JO - Beton

JF - Beton

SN - 0005-9846

IS - 1739

ER -