BAUPROZESSMANAGEMENT IM INDUSTRIELLEN HOLZBAU - ABLEITUNG EINES BAUPROZESSMODELLS ZUR PROZESS- UND BAUABLAUFOPTIMIERUNG IM HOLZSYSTEMBAU: Building Process Management in Industrial Timber Construction Defining a Model for the Optimisation of Building Processes and Construction Sequences in Timber System Construction

Jörg Koppelhuber

Publikation: StudienabschlussarbeitDissertationForschung

Abstract

Der Holzbau erlangt im Bauwesen eine stetig wachsende Bedeutung, was sich durch weitgespannte Konstruktionen und großvolumige Wohn-, Büround Kommunalbauten zeigt. Technische Entwicklungen auf Produktebene und in den Produktionsprozessen in den letzten Jahrzehnten fördern diese positive Entwicklung. Die Bauvorhaben gewinnen auch im Holzbau an Größe und Komplexität, was durch hohe technische Anforderungen und umfassende Rahmenbedingungen Auswirkungen auf die Planungs- und Bauprozesse der Unternehmen bedingt. Daher ist erforderlich, die zugrunde liegenden unternehmerischen Strukturen der Branche zu betrachten, um daraus Erkenntnisse für eine Ablaufoptimierung der Planungsund Bauprozesse zu gewinnen. Dieses Forschungsvorhaben spannt den Bogen im Holzsystembau basierend auf den technischen Produktentwicklungen und den produktionsspezifischen Entwicklungsprozessen unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Kombination technischer Gegebenheiten mit baubetrieblichen Abläufen und bauwirtschaftlichen Parametern erlaubt es, eine Gesamtsicht im Holzsystembau zu erlangen, welche eine Entwicklung von Produktionssystemen hin zu Bauprozessen unterstützt. Aufbauend auf den Grundsätzen des Bauprozessmanagements werden der Bereich der Planung, der Ausschreibung und Kalkulation, des Baubetriebs sowie der Geschäfts- und Unternehmensmodelle grundlegend betrachtet, sowie die Spezifika des Holzbau hierbei analysiert. Dies bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchung des Holzsystembaus in bauwirtschaftlicher Hinsicht, da unter Einbeziehung der Grundsätze und Erfolgsfaktoren des Industriellen Bauens eine weitreichende Entwicklung im Holzsystembau prognostiziert wird. Durch eine extensive empirische Untersuchung der hierfür maßgeblichen Einfluss- und Prozessfaktoren kann das bestehende Potenzial in den baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Rubriken des Holzbaus erhoben, sowie die Potenzialkriterien gewichtet und bewertet werden, um darauf aufbauend eine Modellbildung vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein Bauprozessmodell, welches auf den drei Wirkebenen – Planung, Ausführung sowie Planung & Ausführung – die Auswirkungen im Bereich der Einflussfaktoren und die Handlungsbedarfe in den abgeleiteten Prozessfaktoren für die vier Ebenen des Bauprozessmanagements – strategische, organisatorische, operative und technologische Ebene – in einem zeitlichen Horizont darlegt. Dieses 3-Sphären-Modell erlaubt es bei erfolgreicher Implementierung eine Prozess- und Bauablaufoptimierung zu erreichen und damit das vorhandene Potenzial des Holzsystembaus zu nutzen.
Originalsprachedeutsch
QualifikationDoktor der Technik
Gradverleihende Hochschule
  • Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft (2180)
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Heck, Detlef, Betreuer
  • Motzko, Christoph, Berater, Externe Person
Datum der Bewilligung6 Sep 2018
PublikationsstatusVeröffentlicht - 6 Sep 2018

Schlagwörter

  • Bauprozessmanagement; Industrieller Holzbau; Holzsystembau; Bauprozessmodell; Prozessoptimierung, Bauablaufoptimierung; Industrielles Bauen; Baubetrieb; Bauwirtschaft; Planung; Auschreibung; Kalkulation; Bauvertragswesen; Geschäftsmodelle; Personalentwicklung

Dies zitieren

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TY - THES

T1 - BAUPROZESSMANAGEMENT IM INDUSTRIELLEN HOLZBAU - ABLEITUNG EINES BAUPROZESSMODELLS ZUR PROZESS- UND BAUABLAUFOPTIMIERUNG IM HOLZSYSTEMBAU

T2 - Building Process Management in Industrial Timber Construction Defining a Model for the Optimisation of Building Processes and Construction Sequences in Timber System Construction

AU - Koppelhuber, Jörg

PY - 2018/9/6

Y1 - 2018/9/6

N2 - Der Holzbau erlangt im Bauwesen eine stetig wachsende Bedeutung, was sich durch weitgespannte Konstruktionen und großvolumige Wohn-, Büround Kommunalbauten zeigt. Technische Entwicklungen auf Produktebene und in den Produktionsprozessen in den letzten Jahrzehnten fördern diese positive Entwicklung. Die Bauvorhaben gewinnen auch im Holzbau an Größe und Komplexität, was durch hohe technische Anforderungen und umfassende Rahmenbedingungen Auswirkungen auf die Planungs- und Bauprozesse der Unternehmen bedingt. Daher ist erforderlich, die zugrunde liegenden unternehmerischen Strukturen der Branche zu betrachten, um daraus Erkenntnisse für eine Ablaufoptimierung der Planungsund Bauprozesse zu gewinnen. Dieses Forschungsvorhaben spannt den Bogen im Holzsystembau basierend auf den technischen Produktentwicklungen und den produktionsspezifischen Entwicklungsprozessen unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Kombination technischer Gegebenheiten mit baubetrieblichen Abläufen und bauwirtschaftlichen Parametern erlaubt es, eine Gesamtsicht im Holzsystembau zu erlangen, welche eine Entwicklung von Produktionssystemen hin zu Bauprozessen unterstützt. Aufbauend auf den Grundsätzen des Bauprozessmanagements werden der Bereich der Planung, der Ausschreibung und Kalkulation, des Baubetriebs sowie der Geschäfts- und Unternehmensmodelle grundlegend betrachtet, sowie die Spezifika des Holzbau hierbei analysiert. Dies bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchung des Holzsystembaus in bauwirtschaftlicher Hinsicht, da unter Einbeziehung der Grundsätze und Erfolgsfaktoren des Industriellen Bauens eine weitreichende Entwicklung im Holzsystembau prognostiziert wird. Durch eine extensive empirische Untersuchung der hierfür maßgeblichen Einfluss- und Prozessfaktoren kann das bestehende Potenzial in den baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Rubriken des Holzbaus erhoben, sowie die Potenzialkriterien gewichtet und bewertet werden, um darauf aufbauend eine Modellbildung vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein Bauprozessmodell, welches auf den drei Wirkebenen – Planung, Ausführung sowie Planung & Ausführung – die Auswirkungen im Bereich der Einflussfaktoren und die Handlungsbedarfe in den abgeleiteten Prozessfaktoren für die vier Ebenen des Bauprozessmanagements – strategische, organisatorische, operative und technologische Ebene – in einem zeitlichen Horizont darlegt. Dieses 3-Sphären-Modell erlaubt es bei erfolgreicher Implementierung eine Prozess- und Bauablaufoptimierung zu erreichen und damit das vorhandene Potenzial des Holzsystembaus zu nutzen.

AB - Der Holzbau erlangt im Bauwesen eine stetig wachsende Bedeutung, was sich durch weitgespannte Konstruktionen und großvolumige Wohn-, Büround Kommunalbauten zeigt. Technische Entwicklungen auf Produktebene und in den Produktionsprozessen in den letzten Jahrzehnten fördern diese positive Entwicklung. Die Bauvorhaben gewinnen auch im Holzbau an Größe und Komplexität, was durch hohe technische Anforderungen und umfassende Rahmenbedingungen Auswirkungen auf die Planungs- und Bauprozesse der Unternehmen bedingt. Daher ist erforderlich, die zugrunde liegenden unternehmerischen Strukturen der Branche zu betrachten, um daraus Erkenntnisse für eine Ablaufoptimierung der Planungsund Bauprozesse zu gewinnen. Dieses Forschungsvorhaben spannt den Bogen im Holzsystembau basierend auf den technischen Produktentwicklungen und den produktionsspezifischen Entwicklungsprozessen unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Kombination technischer Gegebenheiten mit baubetrieblichen Abläufen und bauwirtschaftlichen Parametern erlaubt es, eine Gesamtsicht im Holzsystembau zu erlangen, welche eine Entwicklung von Produktionssystemen hin zu Bauprozessen unterstützt. Aufbauend auf den Grundsätzen des Bauprozessmanagements werden der Bereich der Planung, der Ausschreibung und Kalkulation, des Baubetriebs sowie der Geschäfts- und Unternehmensmodelle grundlegend betrachtet, sowie die Spezifika des Holzbau hierbei analysiert. Dies bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchung des Holzsystembaus in bauwirtschaftlicher Hinsicht, da unter Einbeziehung der Grundsätze und Erfolgsfaktoren des Industriellen Bauens eine weitreichende Entwicklung im Holzsystembau prognostiziert wird. Durch eine extensive empirische Untersuchung der hierfür maßgeblichen Einfluss- und Prozessfaktoren kann das bestehende Potenzial in den baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Rubriken des Holzbaus erhoben, sowie die Potenzialkriterien gewichtet und bewertet werden, um darauf aufbauend eine Modellbildung vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein Bauprozessmodell, welches auf den drei Wirkebenen – Planung, Ausführung sowie Planung & Ausführung – die Auswirkungen im Bereich der Einflussfaktoren und die Handlungsbedarfe in den abgeleiteten Prozessfaktoren für die vier Ebenen des Bauprozessmanagements – strategische, organisatorische, operative und technologische Ebene – in einem zeitlichen Horizont darlegt. Dieses 3-Sphären-Modell erlaubt es bei erfolgreicher Implementierung eine Prozess- und Bauablaufoptimierung zu erreichen und damit das vorhandene Potenzial des Holzsystembaus zu nutzen.

KW - Bauprozessmanagement; Industrieller Holzbau; Holzsystembau; Bauprozessmodell; Prozessoptimierung, Bauablaufoptimierung; Industrielles Bauen; Baubetrieb; Bauwirtschaft; Planung; Auschreibung; Kalkulation; Bauvertragswesen; Geschäftsmodelle; Personalentwick

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