WR A-G-S - Wasserrad Antriebs-Generator-System

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Das Ziel ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie! Inhalt dieser Studie sind 9 Arbeitspakete, in
denen geklärt wird, ob der direkte Einbau eines von 4 Antriebs-Generator-Systemen in ein Wasserrad
zur Erzeugung elektrischer Energie, technisch möglich ist und eine Ertragssteigerung sowie eine
Kostenoptimierung mit sich bringt. Neu dabei ist die Integrationsfähigkeit einer hoch poligen in Segmenten
aufgebauten Maschine in ein Wasserrad mit sehr niedrigen, aber konstanten Drehzahlen und
hohen Drehmomenten. Mögliche technische sowie ökonomische Vorteile gegenüber herkömmlichen
Systemen am Markt werden in der Machbarkeitsstudie überprüft. Bei positiven Resultaten liegt der
unmittelbare Kundennutzen im Kostenvorteil und in der Effizienzsteigerung durch das neue System.
Weitere Vorteile für den Kunden ergeben sich in folgenden Bereichen: Der Bau eines Maschinenraumes
ist durch die Systemintegration in das Wasserrad nicht mehr notwendig. Das geräuscharme
Antriebssystem, geringere Schmierölmengen, kurze Wasserausleitungsstrecken, eine gute Durchgängigkeit
des Wasserrades für im Wasser lebende Kleinstlebewesen und Fische durch die niedrigen
Drehzahlen sowie das für die Öffentlichkeit als landschaftlich reizvoller Anblick bewertete Wasserrad,
in dem das neue System steckt, bringen auch im Genehmigungsverfahren Vorteile mit sich. Im
Rahmen der Machbarkeitsstudie werden folgende Systemlösungen bewertet:
Typ A)
Eine hoch polige permanent erregte Maschine mit Direktantrieb.
Typ B)
Eine hoch polige permanent erregte Maschine mit reduziertem Getriebe in 3 Ausführungsvarianten
(B1, B2, B3), die sich in den Übersetzungen und damit in der Dimensionierung der elektrischen
Maschine sowie des Getriebes unterscheiden.
Die maximale Leistung des in ein Wasserrad integrierten Antriebs-Generator-Systems liegt bei ca. 50
Kilowatt. Wasserräder im allgemeinen sind effiziente Kraftmaschinen, können jedoch nur eine beschränkte
Wassermenge verarbeiten, dadurch ist der Einsatz an vielen dezentralen Standorten sinnvoll.
Sie sind bei Fallhöhen unter 6 m eine interessante Alternative zu herkömmlichen Turbinen, da
die Anschaffungskosten neben anderen Vorteilen, wesentlich geringer sind. Potentielle Kunden können
die gewonnene elektrische Energie selbst verwerten, zum geltenden Ökostromtarif in ein Netz
einspeisen, oder den Standort verpachten.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/1031/12/10