VIF - Integrale Sicherheit D01_T01 - Toolkette zur disziplinübergreifenden Simulation am Beispiel der integralen Sicherheit

Projekt: Foschungsprojekt

Beschreibung

Bei der Integralen Fahrzeugsicherheit werden die Systeme der Aktiven und der Passiven Sicherheit kombiniert. Die wesentlichen Zielsetzungen sind die Vermeidung von Unfällen sowie die Reduktion der Schwere der Unfälle, sowie eine weiter Senkung des Verletzungsrisikos durch Ausschöpfen von Potentialen, die sich durch die Systemintegration ergeben. Zu diesem Zweck fließen neuartige Systeme der Fahrzeugsicherheit wie Fahrerassistenzsysteme (z.B. innovative Bremsassistenten), Pre-Crash-Funktionen für die Rückhaltesysteme oder adaptive Sicherheitssysteme, deren Funktionsweisen und Wirkung sich der Art und Schwere des Unfalls anpassen. Für die Entwicklung dieser neuartigen Systeme gibt es keine genormten und standardisierten Verfahren zur Evaluierung ihrer Wirksamkeit was eine Systemauslegung ermöglichen würde. Die Integration der unterschiedlichen Systeme erfordern eine entsprechende disziplinübergreifende Betrachtung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt die Erarbeitung von multidisziplinären Simulationsmethoden und prozesse. Ein wesentliches Werkzeug für diese disziplinübergreifende Tätigkeit stellt die Co-Simulation dar - dabei werden unterschiedliche Tools und Modelle kombiniert, um die Eigenschaften des vernetzten Gesamtsystems darzustellen. Dadurch können disziplinübergreifende Fragestellungen beantwortet werden, sowie Abhängigkeiten und Interaktionen zwischen den einzelnen Teilgebieten aufgezeigt werden. Zielsetzung dieser disziplinübergreifenden Auslegung ist es, ein optimiertes Gesamtsystem zu entwickeln und vor allem ein stimmiges Gesamtfahrzeug sicherzustellen.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/1031/03/14