SCREW_HISCC - Wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion von selbstbohrenden Holzbauschrauben

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Mit der selbstbohrenden Holzbauschraube steht dem Ingenieur seit Beginn dieses Jahrtausends ein Verbindungsmittel zur Verfügung, welches sich insbesondere durch seine schnelle und wirtschaftliche Montage sowie seine hohe geometrische Flexibilität, die ihre Anwendung für eine ganze Reihe unterschiedlicher Einsatzbereiche ermöglicht, auszeichnet. Um die Applikation ohne Vorbohren insbesondere in Holzbauteilen mit hohen Rohdichten (Hartlaubhölzer) zu ermöglichen, weisen die meisten Holzbauschrauben Stahlfestigkeiten mitunter jenseits der 1.000 MPa auf. In der Praxis wird dies durch die Härtung der Schraube nach der geometrischen Formgebung erreicht. Wie in der Vergangenheit umgesetzte Pilotuntersuchungen zeigen, führt die somit vorliegende Kombination aus einem vergüteten Kohlenstoffstahl mit hoher Festigkeit, einer vorherrschenden (Biege-)Zugbeanspruchung im Einsatzfall sowie einer üblicherweise applizierten, galvanischen Zinkbeschichtung unter gewissen Umständen zur wasserstoffinduzierten Spannungsrisskorrosion (HISCC) der Schrauben. Da dieses Phänomen ein sprödes Versagen ohne Vorankündigung bei Beanspruchungen im Gebrauchslastbereich (σ
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/2031/03/23