Neue Katheterformen für die coronare Angiographie

  • Grünbaum, Peter, (Teilnehmer (Co-Investigator))

Projekt: Foschungsprojekt

Beschreibung

Entwicklung neuer biegeweicher und torsionssteifer Koronarkatheter für spezielle Formen der invasiven Diagnostik.

Für die coronare Angiographie ist es wichtig möglichst dünne Katheter ohne sonstige Nachteile verwenden zu können (Stichwort: ambulante Angiographie). Es werden Katheterformen entwickelt, die bei kleinen Lumen das Ostium unter der Wirkung des Kontrastmittelstrahls nicht verlassen.

Der diagnostische Herzkatheter wird meist femoral (in der rechten Beuge) eingeführt. In letzter Zeit dringt man häufig über die Radialis in die Aorta vor, um die Nachteile des femoralen Eintritts zu vermeiden. Man nähert sich damit der ambulanten Angiographie.

Häufig verwendete Katheterformen sind der rechte bzw. linke Judkins-Katheter. Beide Formen sind für den femoralen Eintritt konzipiert und funktionieren nur bedingt, wenn über die Radialis angiografiert wird.
Indeen für neue Formen zur Verkürzung der "Trefferzeit" in die Ostien der Koronarien waren vorhanden.
Um diese neuen Formen systematisch einzuordnen, wurde das Glasmodell einer Aorta erstellt und die Katheter unter standartisierten Bedingungen plaziert.

Ziel der hier beschriebenen Entwicklung war die Ermittlung jener neuen Katheterform, welche eine signifikante Verkürzung der benötigten Zeit bis zum Eintritt der Katheterspitze in das jeweils gewünschte Ostium erbringt.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/9531/07/15