Hydrogeologische Wirksamkeit von Störungszonen

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

In der oberen Kruste sind Störungszonen üblicherweise aus komplexen Netzwerken von diskreten Brüchen unterschiedlicher Genese zusammengesetzt. Sie stellen daher meist maßgebliche Zonen bevorzugter unterirdischer Wasserwegigkeiten dar. Außerdem sind sie somit wesentlich für die hydrogeologische Beurteilung von Gebirgskörpern, da massive Wassereinbrüche im Untertagebau sehr häufig an Störungszonen gebunden sind. Solche Störungszonen zeigen für gewöhnlich eine räumlich-zeitliche Entwicklung vom Ausgangsgestein zu vollständig ausgeprägten Störungszonen mit einer internen strukturellen Gliederung (Protolith-damage zone- fault core). Die hydraulische Bewertung von Störungen ist ein wesentlicher Eingangsparameter für eine numerisch hydraulische Modellierung von Gebirgskörpern. Hierfür ist es notwendig das hydraulische Verhalten und die Wirksamkeit der verschiedenen Bereiche der Störung zu beschreiben und für die modellhafte Umsetzung mit hydraulischen Kenngrößen zu belegen. Das Ziel der Arbeit ist eine Korrelation von strukturgeologischen Parametern mit hydraulischen Parametern (kf, T, ..). Dies kann als eine hydraulische Kalibration der einzelnen Störungsklassen in Verbindung mit Wasserdurchlässigkeit angesehen werden.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/0531/12/13

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.