FWF -ReSIT - Umsetzung eines sicheren Internets der Dinge

  • Hutter, Michael, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Wenger, Erich, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Schmidt, Jörn-Marc, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Mendel, Florian, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Mangard, Stefan (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Posch, Reinhard (Projektleiter (Principal Investigator))

Projekt: Foschungsprojekt

Beschreibung

Die Vision "Internet der Dinge" beschreibt eine Welt in der jedes Objekt in der Lage ist, Daten zu sammeln, Daten
zu speichern und diese mit anderen Objekten über das Internet auszutauschen. Eine Schlüsseltechnologie zur
Umsetzung dieser Vision ist Radio-Frequenz-Identifikation (RFID). Das Kernstück der RFID-Technologie stellen
kleine Mikroprozessoren mit Antennen, sogenannte Tags, dar. RFID-Tags werden oft in Form selbstklebender
Etiketten gefertigt und können somit einfach auf Objekten geklebt werden. Viele Tags benötigen keine eigene
Stromquelle, da sie die benötigte Energie aus dem elektromagnetischen Feld eines Lesegerätes extrahieren können.
Ziel unseres Projekts ist der letzte Schritt zur Umsetzung des Internets der Dinge: Die Integration passiver RFID-
Tags in das Internet. Hierfür werden wir ein geeignetes Protokoll, das den Zugriff auf die Tags von beliebigen
Computern im Internet erlaubt, definieren und implementieren. Schon in der Designphase ist es unerlässlich die
Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen, da die von den Tags gesammelten, mitunter sensitiven, Daten vor
unberechtigtem Zugriff aus dem Internet geschützt werden müssen. Die geringe Rechenleistung der Tags erfordert
zudem spezielle ressourcenschonende Lösungen für die Netzwerkverbindung ebenso wie für die kryptographischen
Komponenten. Ziel dieses Projekts ist daher geeignete Lösungen zu finden, die einen sicheren Tunnel zwischen
Tag und Computern im Internet ermöglichen. Neben den Tags an sich muss auch das Lesegerät das entsprechende
Protokoll unterstützen. Bei einer sicheren End-zu-End Verbindung agieren die Lesegeräte jedoch nur als Router
zwischen dem RFID-basierten Netzwerk und dem Internet.
Am Ende dieses Projektes wird eine Demonstrationsplattform, bestehend aus Tagemulatoren und Lesegeräten,
stehen. Die Plattform wird in der Lage sein den sicheren Informationsaustausch zwischen Tags und anderen
Objekten im Internet zu demonstrieren. Wir planen unsere wissenschaftlichen Ergebnisse auf internationalen
Konferenzen zu veröffentlichen. Die Demonstrationsplattform wird die Chancen aufzeigen, die sich mit der
Möglichkeit RFID-Objekte mit dem Internet zu verbinden ergeben. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die
Präsentation des Potentials unseres Ansatzes Firmenpartner für weitere Forschungen und Verwertungen gewinnen
können.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/1231/05/16