EU - HylCE - Optimierung eines Wasserstoff-Verbrennungsmotors

  • Rumpf, Günter (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Heindl, René, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Wallner, Thomas, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Grabner, Peter (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Barth, Michael Anton (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Kirchweger, Wolfram, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Haslacher, Rainer, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Messner, Dieter, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Eichlseder, Helmut (Projektleiter (Principal Investigator))

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Das Anfang 2004 begonnene und bereits im letzten Jahresbericht des Instituts vorgestellte EU-Projekt HyICE zur Entwicklung neuer Wasserstoff-Brennverfahren wurde auch im heurigen Jahr mit zahlreichen Aktivitäten in Prüfstandsversuch und Simulation weitergeführt. Im Versuch stand dabei neben einem Einzylinder-Forschungsmotor heuer erstmals ein Transparentmotor zur Verfügung.
Die Hauptaufgabe des Instituts im Rahmen dieses Projekts ist die Untersuchung der Möglichkeiten der Direkteinblasung von Wasserstoff in den Brennraum mit den Hauptzielrichtungen der Maximierung von Wirkungsgrad und Leistung, sowie der Erzielung eines schadstofffreien Betriebs.
Schwerpunkt der Arbeiten am Einzylinder-Forschungsmotor war im heurigen Jahr die Untersuchung des Hochlastverhaltens des Motors mit Wasserstoff-Direkteinblasung. Dabei konnte das große Potenzial von Wasserstoff auch im realen Prüfstandsversuch dargestellt werden.
Eine Neuerung im Rahmen des Projekts stellt der Einsatz von Lasermesstechnik zur Analyse von Gemischbildung und Verbrennung dar. Es wurde am Institut dafür ein Prüfstand mit einem Forschungsmotor aufgebaut, der über optische Zugänge einen großzügigen Einblick in den Brennraum bei gefeuertem Betrieb ermöglicht. Dazu wurde ein Messsystem für Laserinduzierte Fluoreszenz (LIF) aufgebaut.
Dieses System ermöglicht es, über die Zumischung eines Tracers zum Kraftstoff mit einer quantifizierbaren Messung die Verteilung des Wasserstoffs im Brennraum zu ermitteln. Weiters besteht die Möglichkeit, über die Methode der selektiven Anregung des OH-Radikals die Ausbreitung der Flammenfront zu jedem Zeitpunkt zu untersuchen.
Die Aktivitäten im Simulationsbereich hatten ihren Schwerpunkt heuer bei der Optimierung der Gemischbildung. Hier gelang es über die Messungen am optischen Motor, erstmals die verwendeten Modelle zu verifizieren, wobei eine sehr gute Übereinstimmung von Simulation und Messung festgestellt werden konnte.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende5/01/044/03/07