EU - Brainable - Autonomy and social inclusion through mixed reality Brain-Computer Interfaces: Connecting the disabled to their physical and social world

  • Bauernfeind, Günther, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Allison, Brendan Zachary, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Scherer, Reinhold (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Faller, Josef, (Teilnehmer (Co-Investigator))
  • Neuper, Christa, (Projektleiter (Principal Investigator))

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Der Fokus des Projekts Brainable liegt auf Analyse, Erforschung, Design, Implementierung und Validierung einer Mensch-Computer Schnittstelle, die auf neuartiger Informations- und Kommunikationstechnologie basiert. Die drei wichtigsten Komponenten dieses Prototyps sind BNCI (Brain and Neuronal Computer Interaction)-Sensoren, intelligente kontext- und emotionssensitive Systeme und virtuelle Umgebungen.
Die entwickelten Systeme werden die Lebensqualität von Menschen mit Einschränkungen dadurch erhöhen, dass sie zwei der wichtigsten Probleme aufgreifen: Sie ermöglichen Aktivitäten in ihrem eigenen Heim und in ihrem sozialen Umfeld. Dies erlaubt den Betroffenen mehr Unabhängigkeit und Autonomie bei Alltagstätigkeiten.
Im Bereich HCI wird Brainable die direkte und indirekte Interaktion mit Computern verbessern. Direkte Kontrolle wird hauptsächlich durch den Einsatz von Hybrid BCI (Brain-Computer Interfaces, Gehirn-Computer Schnittstellen)-Systemen (BCI, EOG, EMG und Herzrate) verbessert. Weiters wird BCI-Information auch für indirekte Interaktion verwendet, indem sich die Benutzerschnittstelle bzw. Systemparameter in Abhängigkeit von Gemütszuständen des Patienten wie Langeweile, Verwirrung, Frustration oder Überforderung ändern. Diese adaptiven Systeme werden die effektive Kommunikationsbandbreite erhöhen, weil die Benutzer eine Vielzahl an Signalen zur Interaktion verwenden können. Adaptierung wird dabei helfen, bestmögliche Kontrolle mit möglichst geringen Fehlerraten zu ermöglichen. Die Benutzerschnittstelle von Brainable wird unter anderem auf intelligenten Virtual-Reality-Systemen basieren, die den Patienten mittels Avataren und 3D-Szenarien dabei helfen mit Geräten zu interagieren, ihre Persönlichkeit über Musik, Bilder oder Texte auszudrücken oder mit anderen Personen online oder offline zu kommunizieren. Um kognitive Degeneration zu vermeiden, werden die Patienten weiters die Möglichkeit haben, Spiele zu spielen oder Trainingseinheiten für neue System-Funktionalitäten zu erhalten
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/1031/12/12