Trinkwasseraufbereitung bei Karstquellen am Fallbeispiel Weiz

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Eine stetig wachsende und konsumierende Bevölkerung sowie Klimaveränderungen führen in vielen Bereichen zu Ressourcenverknappung. Die schützenswerteste und gleichzeitig empfindlichste Ressource war, ist und bleibt das Trinkwasser. Porengrundwasser stellt dabei die beste Art der Trinkwasserversorgung dar. Diese von Natur aus einwandfreien Wasservorkommen werden jedoch weniger und beeinträchtigtes Wasser muss durch Aufbereitung für Trinkwasserzwecke nutzbar gemacht werden. Weiteres Erschließungspotenzial bieten vor allem Karstgebiete an. Dabei kann Karstwasser von sehr hoher Qualität sein und dem Porengrundwasser gleichen. In der Regel reagiert Karstwasser jedoch unterschiedlich stark auf Niederschläge und Schneeschmelzen, wird dementsprechend beeinträchtigt und bedarf meist einer Aufbereitung. Diese Arbeit beschreibt zunächst alle gängigen Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung und setzt sich im Weiteren mit der Karstwasserproblematik auseinander. Dabei wird die Wasserversorgung der Stadt Weiz näher betrachtet. Das Trinkwasser in Weiz und Umgebung kommt aus einem niederschlagsreichen und empfindlichen Karstgebiet, dem Weizer Bergland. Das Wasser der größten Karstquelle muss einer permanenten Aufbereitung unterzogen werden. Die derzeitige Aufbereitung, eine Ozonung mit nachgeschalteter Sandfilterung wird seit den 1970er betrieben und stellt ein energieintensives Verfahren dar. Die Aufbereitungsanlage soll modernisiert werden. Im Rahmen der Planungsarbeiten zu diesem Vorhaben, konnte ein Feldversuch mit einem automatischen Rückspülfilter durchgeführt werden. Die Dokumentation dieses Feldversuches, sowie die Auswertung der dabei gewonnenen Daten und Erfahrungen sind in der vorliegenden Masterarbeit zusammengestellt und können für zukünftige Feldversuche verwendet werden.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/12/1228/01/14

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.