Messung und Berechnung elektromagnetischer Felder von Elektrischen Anlagen, Freiltungen und Kabelanlagen

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Bei der Produktion, Übertragung, Transformation und Anwendung elektrischer Energie entstehen elektromagnetische Felder. Mit dem am Institut für Elektrische Anlagen entwickelten Programmen BEFEL und MFCALC, bzw. dem Programm WINFIELD können die elektrischen und magnetischen Felder von beliebigen Leiteranordnungen (Hochspannungsleitungen, Sammelschienen, etc.) berechnet werden. Die Leiteranordnungen werden durch geradlinige, linienförmige Teilleiter nachgebildet. Beim elektrischen Feld wird der Erdboden als unendlich ausgedehnte, leitfähige Fläche angenommen, die Berechnung erfolgt mit Hilfe des Spiegelungsprinzips. Für das magnetische Feld wird das Erdreich als leitender Halbraum nachgebildet. Die Feldberechnung erfolgt nach dem Gesetz von Biot-Savart, dabei wird das magnetische Feld eines Stromkreises durch die Überlagerung der Teilfelder einzelner Leiterstücke ermittelt. Das elektrische und magnetische Feld kann für beliebige Aufpunkte bzw. Aufpunktsgeraden oder -flächen bestimmt werden. In der Abteilung wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Untersuchungen von Magnetfeldern im Bereich elektrischer Anlagen (50 Hz) und elektrischer Bahnen (16 2/3 Hz) durchgeführt. Weiters wurde eine CD-ROM für die Ausbildung im Bereich von Schulen, HTLs und Universitäten zum Thema "Elektromagnetische Felder, Elektrosmog?" entwickelt und kann am Institut oder im Buchhandel bezogen werden. Weiters werden Messungen von niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern durchgeführt.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/9731/01/00