BIC - Batterie-Innovationszentrum für Fertigungsverfahren, Qualitätssicherung und Industrie 4.0

Projekt: Foschungsprojekt

Beschreibung

Das effiziente Design und die flexible Herstellung von Hochvoltbatterien, in Bezug auf Chemie, Materialien, Geometrien und Losgröße, stellen zentrale Herausforderungen der E-Mobilität dar. Dabei kommen einer frühen Berücksichtigung und Absicherung effizienter Fertigungsprozesse im Entwicklungsprozess im Hinblick auf „leistbare“ E-Mobilität besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang zielt das "Batterie-Innovationzentrum für Fertigungsverfahren, Qualitätssicherung und Industrie 4.0" darauf ab, innovative Einrichtungen und Anlagen zur Verfügung zu stellen, um zu einem Forschungszentrum für Produktionsprozesse von Hochvoltbatterien und Prototypen zu werden. Diese Initiative profitiert von zwei großen Innovationstrends: Elektrifizierung und Industrie 4.0.
Der vorliegende Vorschlag ist Teil eines Großprojektes und zielt auf die Entwicklung und den Betrieb von zwei Montagelinien (Batteriemodul-Linie und Batteriepack-Linie) ab. Ein Kernaspekt ist die effiziente und flexible Nutzung der innovativen Fertigungsanlagen im gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess, insbesondere in Bezug auf die Produktion in Richtung Losgröße eins. Die Hauptherausforderungen sind (a) die richtige Integration der Automatisierung in die gesamten Produktionsprozesse, (b) die Produktverbesserung durch Design-to-Process und Design-to-Quality Ansätze, (c) das Management der Flexibilität für die effiziente Produktion von Klein- und Kleinstserien sowie (d) die Adaption auf unterschiedliche Produktdesigns aufbauend auf die industrialisierten Zelltypen.
Die beantragten Fördermittel sollen für die Entwicklung und den Erwerb spezialisierter innovativer Infrastruktur, sowie die Entwicklung flexibler Produktionsprozesse für die Montage von HV-Batterieprototypen verwertet werden.
Der vorgeschlagene Hub wird eine industriell relevante F&E-Plattform für die Batterieproduktion bereitstellen und somit das Innovations- und Kompetenzwachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette fördern und von verschiedenen Kerntechnologieanbietern, potenziellen Kunden und Forschungsinitiativen für Co-Innovation genutzt werden. Diese Aktivität wird der Regionen Steiermark bzw. Österreich erhöhen. Es ist wichtig anzumerken, dass diese Aktivität eine Fortsetzung früherer nationaler und europäischer Forschungsprojekte ist und die Möglichkeiten für die Teilnahme an zukünftigen europäischen F&E-Initiativen erhöhen wird, um so die getätigten Investitionen weiter zu nutzen.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/09/1931/08/21