Grundlagen zur Entwicklung von Nickelbasis Fülldraht-Elektroden (MCL-J1)

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Eine Befragung diverser Schweissbetriebe hat ergeben, dass Bedarf an Nickelbasis-Fülldrähten besteht. Das liegt vor allem in den Vorteilen der Fülldrähte gegenüber den Massivdrähten, die auch für Nickelbasis-Fülldrähte gelten sollten: Verschweißbarkeit in Zwangslagen; geringere Oxidation der Nähte durch Schlackenabdeckung (geringerer Beizaufwand); besseres Nahtausfließen und Einbrandverhalten; weniger Nacharbeit durch geringere Spritzerbildung; gleiches Schutzgas für unlegierte und hochlegierte Fülldrähte einsetzbar (z.B. M21); keine Impulsstromquelle notwendig; Möglichkeit kleiner Losgrößen vereinfacht spezielle Anwendungen; größerer Parameterbereich (Stromstärke/Spannung) zur Optimierung der Schweißaufgaben mit gleichem Drahtdurchmesser (Dünn- bis Dickblech). Aufgrund der Neuheit dieses Produktes wird vor allem geprüft, welche technischen Schwierigkeiten auftreten können. Danach soll eine Planung der Zusammensetzung und der Herstellung erfolgen. Für erste Schweißversuche sollen mit bestehenden Einrichtungen Röhrchen geformt, gefüllt und gezogen werden. Mit Hilfe eines instrumentierten Schweißstandes (Hochgeschwindigkeitskamera, Messung der elektrischen Signale) soll das Schweißverhalten (Tropfengröße und -frequenz, Analyse der Schweißstromkurve etc.) quantifiziert werden. In weiterer Folge sollten die daraus gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur schrittweisen Verbesserungen der Fülldrähte genutzt werden.
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/991/01/03