ArECA2030 - Zuverlässige Architekturen mit akzeptablem Restrisiko für Elektroautos, vernetzte und autonome Autos

Projekt: Foschungsprojekt

Projektdetails

Beschreibung

Unabhängige Validierung ist von grundlegender Bedeutung, um die Leistungsfähigkeit und Sicherheit jeder Lösung im Bereich der elektrischen, vernetzten und automatisierten Fahrzeuge (ECA) zu unterstreichen. Es ist wichtig, dass angemessene und geprüfte Tests in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt werden, bevor ein Einsatz stattfindet. Da die Software- und Hardwarekomponenten von mehreren Anbietern stammen und auf vielfältige Weise integriert werden, müssen die verschiedenen erforderlichen Validierungsebenen vollständig verstanden und die Integration mit Primär- und Sekundärteilen berücksichtigt werden.
Die Hauptziele von ArchitectECA2030 sind
- das robuste missionsvalidierte nachvollziehbare Design elektronischer Komponenten und Systeme (ECS)
- die Quantifizierung eines akzeptierten Restrisikos von ECS für ECA-Fahrzeuge, um die Typgenehmigung zu ermöglichen, und
- eine erhöhte Akzeptanz beim Endbenutzer aufgrund eines zuverlässigeren und robusteren ECS.
Die vorgeschlagenen Methoden umfassen automatische integrierte Sicherheitsmaßnahmen beim Entwurf elektronischer Schaltkreise, beschleunigte Tests, Restrisikoquantifizierung, virtuelle Validierung sowie multiphysikalische und stochastische Simulationen.
Das Projekt wird ein einzigartiges fahrzeuginternes Überwachungsgerät implementieren, mit dem der Gesundheitszustand und die Verschlechterung der Funktionselektronik gemessen werden können, um modellbasierte Sicherheitsprognosen, Fehlerdiagnosen und Anomalieerkennungen zu ermöglichen. Ein Validierungsrahmen, der aus harmonisierten Methoden und Instrumenten besteht, die in der Lage sind, Restrisiken mithilfe von Daten verschiedener Quellen (z. B. Überwachungsgeräte, Sensoren / Aktoren, Flottenbeobachter) zu quantifizieren, wird bereitgestellt, um letztendlich sichere und zuverlässige ECA-Fahrzeuge mit einem genau definierten Definition quantifizierten und einem auf allen ECS-Ebenen akzeptablen Restrisiko zu entwerfen.
Das Projekt bringt Interessengruppen aus der ECS-Industrie, Normungs- und Zertifizierungsstellen, Testfeldbetreiber, Versicherungsunternehmen und Hochschulen zusammen, die eng mit der ECSEL-Leuchtturminitiative Mobility.E zusammenarbeiten, um neu entstehende Normen und Validierungsverfahren für ECA-Fahrzeuge abzustimmen und zu beeinflussen.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/2030/06/23